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Syrien

Im Juni 2013 wurde Safa bei einem Bombenangriff schwer verletzt und musste am Bein amputiert werden. Im selben Jahr beschloss ihre Familie, vor den Kämpfen in Syrien zu fliehen und Zuflucht in Jordanien zu finden. Handicap International hat ihr einen Rollstuhl gespendet und ihr anschliessend eine Prothese angepasst. Hier lesen Sie, was ihr Vater Ahmad uns berichtet hat. 

Safa

Safa | (c) Y.Youssef/ Handicap International

Safa

Ahmad:

„Im Juni 2013 ist ein Raketengeschoss neben unserem Haus eingeschlagen, in dem sich Safa und meine Frau aufhielten. Ich rannte ins Haus. Meine Frau war durch Granatensplitter verletzt und Safas Bein war schlimm zugerichtet. Ich habe die beiden sofort ins Spital gebracht, wo man uns mitteilte, dass Safa amputiert werden muss.

© M. Feltner / Handicap International

 

Roqaya



Kurz nach der Amputation haben wir beschlossen, aus Syrien zu fliehen. Wir wollten, dass Safa die bestmögliche Behandlung erhält. Wir sind 5 Monate im Camp Za’atari in Jordanien geblieben. Handicap International hat ihr schon bei unserer Ankunft einen Rollstuhl besorgt, für die Zeit, bis ihre Prothese angefertigt war und die Rehabilitationssitzungen begannen. Safa hat ihr neues Bein im Dezember 2013 erhalten und wieder gehen gelernt.

© M. Feltner / Handicap International

 

Saadi

 

Nach einem Jahr sind wir in einen Vorort von Amman gezogen, in der Hoffnung, ein wenig mehr Komfort zu finden. In dieser Stadt habe ich wieder mit Handicap International Kontakt aufgenommen, denn Safa war gewachsen, und ihre Prothese bereitete ihr Schmerzen. Das Team hat ihr eine in der Grösse passende neue Prothese angefertigt und Safa konnte wieder zu gehen anfangen!

© S. Pierre / Handicap International

 

Emmanuel

 

Inzwischen leben wir im Norden Jordaniens, in Ramtha. Safa hat wieder angefangen, mit Krücken zu gehen, denn sie ist weiter gewachsen, und so ist auch diese Prothese wieder zu klein geworden. Ich weiss, dass Handicap International in dieser Stadt ein Rehabilitationszentrum betreibt, und ich hoffe, dass sie uns wieder helfen können."

© E. Fourt / Handicap International

 

 

 

 

 

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