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Streubomben Monitor 2019 : Streubomben töten weiterhin Zivilisten 29 August 2019

Der am 29. August veröffentlichte Bericht 2019 des Streubomben Monitors zeigt, dass auch 2018 weiterhin Angriffe mit Streumunition in Syrien stattgefunden haben. Weltweit wurden mindestens 149 Menschen in insgesamt acht Ländern und einem Gebiet durch diese Waffen getötet oder verletzt. Da bis zu 40 Prozent dieser Waffen beim Aufprall nicht explodieren, haben die Angriffe zu einer starken Verseuchung mit explosiven Überresten geführt. Diese stellen eine tödliche und langfristige Bedrohung für die lokale Bevölkerung dar. 

Vom 2. bis 4. September findet in Genf die Konferenz der Mitgliedsstaaten des Oslo-Vertrags statt, der den Einsatz von Streumunition verbietet. HI fordert die Staaten auf, geltendes internationales Recht durchzusetzen und den Einsatz dieser menschenfeindlichen Waffen systematisch zu verurteilen.
 

  • Syrien

8. Jahrestag des Syrien-Konflikts: 10 Millionen Menschen sind den Risiken von Kriegsresten ausgesetzt 14 März 2019

Nach acht Jahren Konflikt sind 70 Prozent der Bevölkerung in Syrien immer noch auf humanitäre Nothilfe angewiesen. 

  • Syrien

Fast 300.000 syrische Flüchtlinge sitzen an den Grenzen fest: Zugang zu humanitärer Hilfe ist dringend erforderlich 5 Juli 2018

In den letzten Tagen hat sich die Anzahl der Syrerinnen und Syrer, die aus dem Süden des Landes vor dem Konflikt geflohen sind, von 60.000 auf 272.000 Menschen mehr als vervierfacht. Die humanitäre Hilfe an den Grenzen reicht nicht aus, um alle vertriebenen Familien zu versorgen. 

  • Syrien

Hilfsorganisationen zu Syrien-Geberkonferenz: Hilfe darf nicht zu kurz kommen 24 April 2018

Humanitäre Hilfe muss Priorität haben. Einhaltung von bereits gemachten finanziellen Zusagen und zusätzliche Aufstockung der Mittel dringend notwendig. Die Teilnehmer der Geberkonferenz für Syrien in Brüssel am Dienstag und Mittwoch müssen dringend die notwendigen Finanzmittel zusagen, um das Überleben von Millionen von Syrern zu sichern. Das fordern 8 internationale Hilfsorganisationen.
 

  • Syrien

Nach dem Tod eines Mitarbeiters einer Partnerorganisation, verurteilt Handicap International die andauernde Bombardierung 16 März 2018

7 Jahre Konflikt in Syrien - Ein Mitarbeiter einer syrischen Organisation, mit der Handicap International (HI) zusammenarbeitet, wurde am Mittwoch 15. März getötet. Mustafa, seine Frau und ihre Kinder - beide unter acht Jahren - wurden in Hamouriyeh, Ost-Ghouta, getötet. Heute, am 7. Jahrestag des syrischen Konfliktes, verurteilt HI die Bombardierung und den Beschuss bevölkerter Gebiete erneut und fordert alle Konfliktparteien dazu auf, die Zivilbevölkerung zu schützen. 

  • Syrien

7. Jahrestag des Syrienkonflikts: HI ruft zur Unterzeichnung der Petition 'Stop Bombing Civilians' auf 15 März 2018

Anlässlich des 7. Jahrestages des Syrienkonflikts, erinnert Handicap International (HI) wie sehr Syrer Opfer eines Konflikts sind, in dem explosive Waffen intensiv und kontinuierlich zum Einsatz kommen. Bombenangriffe von bewohnten Gebieten stellen eine gängige Praxis in aktuellen Konflikten wie im Irak, Jemen und Syrien dar – die Opfer sind zu 92 Prozent Zivilisten.

  • Syrien

WHO und Handicap International: Drei Millionen Menschen mit Verletzungen und Behinderungen in Syrien 11 Dezember 2017

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Handicap International (HI) machen auf die Bedürfnisse der geschätzten drei Millionen Menschen aufmerksam, die in Syrien mit Verletzungen und Behinderungen leben. Sie rufen die internationale Gemeinschaft dazu auf, ihre Unterstützung für Reha-Massnahmen und die Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu erhöhen.

  • Syrien

Zivilisten in der Schusslinie – Das Syrien INGO Regional Forum warnt vor einem falschen Sicherheitsgefühl in Syrien 7 November 2017

Jeden Tag werden immer noch tausende Syrer getötet, verwundet, vertrieben und belagert während der Krieg weiter tobt und die benötigte Hilfe die bedürftigen Menschen nicht erreicht. Das Syrien INGO Regional Forum warnt vor dem Irrglauben, dass sich die Gewalt in Syrien in Folge aktueller politischer Vereinbarungen verringert.

  • Syrien

Einsatz von Explosivwaffen in bewohnten Gebieten: Stop bombing civilians! 19 Mai 2017

Der Bericht der Action on Armed Violence zum Einsatz von Explosivwaffen zeigt die verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung auf.

  • Ukraine (Einsatz beendet)
  • Jemen
  • Irak
  • Syrien
  • Afghanistan

Eine Prothese aus dem 3D-Drucker: Handicap International veröffentlicht ermutigende Forschungsergebnisse 10 Mai 2017

Künstliche Gliedmassen aus dem 3D-Drucker könnten Menschen in Entwicklungsländern zu hochwertigen Prothesen verhelfen – selbst in entlegenen Gebieten und Konfliktzonen. In Togo, Madagaskar und Syrien hat  Handicap International erste klinische Versuche durchgeführt: Die Ergebnisse sind ermutigend.

  • Syrien
  • Madagaskar
  • Togo

Mossul: über 150.000 neue Vertriebene innerhalb von einem Monat 24 März 2017

Die Stadt Mossul hat sich seit Oktober 2016 in ein Schlachtfeld verwandelt. Mehrere hunderttausend Menschen sind von den Kämpfen eingeschlossen. Allein seit die Armee am 19. Februar 2017 die zweite Phase ihrer Offensive startete, sind 150.000 Menschen geflohen. Im Schnitt sind es derzeit täglich etwa 9.000 Flüchtende. Die Teams von Handicap International unterstützen die Bevölkerung in den Zufluchtsstätten und Krankenhäusern mit allen Mitteln.

  • Syrien

„Vor dem Krieg hatte ich ein schönes Leben.“ 16 März 2017

Jomaa, 55 Jahre alt, stammt aus Homs in Syrien. Im Jahr 2014 wurde er bei einem Bombenangriff an der Schulter verletzt. Seit 2016 lebt er im Libanon und erhält dort Rehabilitationsmassnahmen von Handicap International, denn auch mehr als zwei Jahre nach dem Unfall spürt er die Folgen noch immer.

  • Syrien

„Ich habe kein Zukunft“ 16 März 2017

Ahmad ist 24 Jahre alt und kommt aus Deraa in Syrien. Als er 2013 aus seiner bombardierten und belagerten Heimatstadt floh, stieg er auf eine Landmine und verlor dabei einen Fuss. In Jordanien erhielt er von Handicap International eine Prothese. Dennoch kann er sich seine Zukunft nur schwer vorstellen: „Der Krieg dauert nun schon sechs Jahre, wir sind müde. Sechs Jahre reichen!“

  • Syrien

„Es fühlte sich an wie ein Alptraum“ 16 März 2017

Mayada, 48, kommt aus einem Vorort von Damaskus in Syrien. Bei einem Bombenangriff verlor sie ihren Ehemann und ihre Tochter. Sie selbst wurde verletzt und ihr Bein musste amputiert werden. Im Libanon lebt Mayada seit zwei Jahren als Flüchtling, die Fachkräfte von Handicap International haben ihre eine Prothese angepasst.

  • Syrien