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Covid-19 :
die Schwächsten schützen

Die weltweite Lage

Die Coronavirus-Pandemie breitet sich in Ländern aus, die bereits von Armut, Konflikten oder Naturkatastrophen betroffen sind. Mehrere hunderttausend Fälle sind weltweit bereits in rund 175 Ländern und Gebieten bestätigt.

Für die Länder, deren Gesundheitseinrichtungen bereits durch Konflikte oder grosse Armut beeinträchtigt sind, wird sich die Epidemie dramatisch auf die Bevölkerung auswirken. Dies gilt auch für Länder wie Kenia, Bangladesch oder den Libanon, wo viele Menschen in riesigen Flüchtlingscamps auf engstem Raum zusammenleben. Das Virus könnte sich dort schnell verbreiten und zu vielen Todesfällen führen.   

Auswirkungen auf unsere Aktivitäten

Lesen Sie unseren neuen Bericht auf Englisch über unser humanitäres Engagement während des Covid-19.

Nach aktuellem Stand sind 94% der 55 Länder, in denen Handicap International (HI) aktiv ist, betroffen.

Das sind z.B. Länder in Afrika, Lateinamerika, Süd- und Südostasien und im Nahen Osten. Es ist von entscheidender Bedeutung, die unkontrollierte Ausbreitung der Pandemie zu verhindern. Doch es muss sofort gehandelt werden, auch wenn die Anzahl der offiziell bestätigten Fälle in vielen dieser Länder noch gering ist. Deshalb stehen unsere Teams, wo immer es möglich ist, weiterhin den von uns unterstützten Menschen zur Seite.

In den Projektländern passen die Teams von HI ihre Aktivitäten an, um gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu kämpfen. Die Einsatzmethoden werden derzeit überprüft und neue Projekte geschaffen. Unsere Aufgabe lautet, die Menschen vor dem Virus zu schützen und auf die Auswirkungen der Krise zu reagieren, mit besonderem Fokus auf Menschen mit Behinderung, ältere oder isolierte Menschen, Frauen und Kinder.

52

betroffene Länder, in denen HI tätig ist

54

HI Projekte als Antwort auf Covid-19

Covid-19 in der Welt

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Covid-19 in Bangladesch, Indien und Pakistan: Situation ist alarmierend
© HI

Covid-19 in Bangladesch, Indien und Pakistan: Situation ist alarmierend

In Südasien ist ein sehr besorgniserregender Anstieg der Fälle der Covid-19-Epidemie zu verzeichnen, insbesondere in Indien, Pakistan und Bangladesch, wo Handicap International (HI) interveniert. In diesen drei Ländern gibt es bereits 565'000 Fälle von Infizierten, darunter über 330'000 Menschen in Indien, das damit an vierter Stelle der Länder mit Covid-19 Erkrankungen darstellt. Für die schutzbedürftigsten Menschen ist diese Situation besonders schwierig, da durch die Gesundheitskrise ihr Zugang zu medizinischer Versorgung und humanitärer Hilfe eingeschränkt ist. 

Ruanda : Schulstunden im TV
© HI

Ruanda : Schulstunden im TV

Auch Ruanda ist von der Coronavirus-Pandemie und Ausgangssperren betroffen. Unsere Teams klären auf und verteilen Schutzmasken sowie Lebensmittel. Ausserdem bieten sie Online-Kurse im Fernsehen für Schüler/-innen mit Behinderung an. 

Mit Expertise gegen Covid-19
© Dominique Pichard / HI (Archive HI)

Mit Expertise gegen Covid-19

Handicap InternationaI (HI) prüft derzeit die Einsatzmöglichkeiten, um Menschen mit Behinderung und andere Risikogruppen sowie die eigenen Teams vor dem Coronavirus zu schützen. Dabei soll das Fachwissen aus früheren Nothilfeaktionen und die Erfahrung aus Cholera oder Ebola-Epidemien für den Schutz der besonders gefährdeten Menschen eingesetzt werden.