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Internationaler Tag der Aufklärung über Landminen: Die Gefahr ist nicht vorüber

Genf, 3. April 2017. Am 4. April wird jährlich an die Gefahr durch explosive Kriegsreste in vielen Regionen der Welt erinnert. Explosive Waffen töten und verletzen vor allem die Zivilbevölkerung. Ihre Blindgänger bleiben oft noch lange nach dem Krieg als tödliche Gefahr zurück. Als Begründer einer neuen internationalen Kampagne ruft Handicap International dazu auf, dass der Einsatz solcher Waffen umgehend eingestellt und von der internationalen Gemeinschaft mit allen Mitteln verurteilt wird.  

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Sechs Jahre Syrienkrieg: Handicap International fordert „Stopp die Bombardierung von Zivilbevölkerung!“

Genf, 8. März 2016. Seit sechs Jahren schon sind die Menschen in Syrien Opfer eines Konflikts, der von ungezielten Bombenangriffen von seltener Intensität geprägt ist. Zwischen September und Dezember 2016 gab es pro Tag durchschnittlich 94 Angriffe mit Explosivwaffen. Handicap International appelliert an die Konfliktparteien, den Einsatz von Explosivwaffen in besiedelten Gebieten einzustellen, und fordert die internationale Gemeinschaft auf, diese Praxis klar zu verurteilen und sich für ihre Beendigung zu engagieren. 

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Handicap International räumt explosive Kriegsreste im Irak

Genf, 1. März 2017. Handicap International hat Anfang 2017 mit der Kampfmittelräumung in den irakischen Regierungsbezirken Kirkuk und Diyala begonnen. Drei Teams spüren derzeit explosive Kriegsreste auf und zerstören sie, um die Zivilbevölkerung, die in ihre Heimatorte zurückkehrt, vor Unfällen mit diesen Waffen zu bewahren.

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Bombardierung eines von Handicap International unterstützten Krankenhauses

Genf, 14. Februar 2017. Ein von Handicap International unterstütztes Krankenhaus in der Provinz Dar‘a im Süden Syriens wurde am Abend des 13. Februars von einem Luftangriff getroffen. Mehrere Mitarbeitende wurden verletzt und das Gebäude ist teilweise beschädigt. 

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Handicap International als achtbeste NGO der Welt eingestuft 

Genf, 5. Dezember 2016. Die Organisation NGO Advisor publiziert heute ihre Rangliste der 500 besten Nichtregierungsorganisationen (NGO) der Welt. Handicap International belegt unter den 500 aufgelisteten Organisationen den 8. Rang. 

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Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Genf, der 1. Dezember 2016. Vor zehn Jahren, am 13. Dezember, wurde die Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung von den Vereinten Nationen verabschiedet. Seitdem wurde sie von 168 Staaten ratifiziert, also von rund drei Viertel aller Staaten weltweit. Das Übereinkommen war ein wichtiger Schritt in Bezug auf die Rechte von Menschen mit Behinderung. Doch auch heute noch werden sie massiv und mehrfach diskriminiert. 

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Eine einzigartige Uhr unterstützt die Minenräumung in Laos

Genf, der 24. November 2016. Die Züricher Uhrenmarke SEVENFRIDAY schliesst sich mit Handicap International zusammen, um die Uhr M1/05 Freedom OffSeries anzubieten. Das Modell steht ab dem 25. November in einer limitierten Auflage von 100 Exemplaren zum Preis von CHF 1230.- zum Verkauf. Der gesamte Erlös geht an Handicap International und wird dazu dienen, unsere Entminungsprojekte in Laos zu unterstützen. 

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Landminenbericht 2016: Zahl der neuen Unfälle mit Landminen fast verdoppelt

Genf, der 22. November 2016. Der heute veröffentlichte Bericht Landmine-Monitor 2016 enthüllt für das Jahr 2015 einen scharfen Anstieg, von 75%, der neuen Unfälle mit Landminen und explosiven Kriegsresten. Der Anstieg ist auf die schwerwiegenden Unfallzahlen in Konfliktgebieten.

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Bericht 2016 lesen


Mossul: Handicap International bereitet sich auf die grösste humanitäre Krise des Jahres 2016 vor

Genf, der 7. November 2016. Über 50 Mitarbeitende von Handicap International stehen bereit, um die sofortige Versorgung der Vertriebenen des Konflikts im irakischen Mossul zu gewährleisten. Mehr als 30.000 Menschen sind seit Beginn des Militäreinsatzes am 17.

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Hurrikan Matthew: Schnelle Hilfe für die Schutzbedürftigsten

Genf, der 10. Oktober 2016. Handicap International mobilisiert die Teams vor Ort in Haiti. Nach dem Durchzug des Hurrikans letzten Dienstag wurden die Teams am Freitag von angereisten Nothilfefachkräften verstärkt. Ein Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen.

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Haiti: Erste Informationen zu Folgen des Sturms weisen auf grossen Hilfsbedarf

Genf, der 5. Oktober 2016. Nach dem Hurrikan Matthew, der am Dienstagmorgen des 4. Oktober auf Haiti traf, bleibt ein Grossteil der betroffenen Gegenden immer noch unzugänglich. Die genaue Einschätzung der Auswirkungen ist daher noch schwierig. Nichtsdestotrotz lassen die Gewalt des Hurrikans, seine Reichweite und die Armut der betroffenen Gegenden grosse humanitäre Bedarfe voraussehen.

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Handicap International auf der Suche innovativen Lösungen für die saubere Zerstörung von Sprengstoffen

Genf, der 12. Oktober 2016. Der aktuelle Hackathon der Organisation THE Port findet vom 14. bis zum 16. Oktober im CERN statt. Acht Teams bemühen sich dabei, verschiedene Herausforderungen im Bereich der humanitären Hilfe zu lösen. Sie hatten 6 Wochen Zeit, sich vorzubereiten und starten dieses Wochenende den 60 Stunden andauernden Hackathon, um ihre Lösungen zu testen und Prototypen zu schaffen. Das Ziel? Neue Wege für konkrete Innovationen entwickeln.

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Gewalt der Bomben zwingt Millionen Syrer zur Flucht

Genf, der 27. September 2016. Am 28. September 2016 wird der Bericht von Handicap International “Qasef: Flucht vor den Bomben“ veröffentlicht. Er identifiziert den massiven Einsatz von explosiven Waffen in bewohnten Gebieten als einen der vorrangigen Gründe für die Vertreibung der Menschen aus Syrien. Unterschiedslose Bombardierungen sowie Beschuss sind in diesem Konflikt zur Regel geworden und haben Millionen Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen.

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Die Schliessung des Flughafens Sanaa gefährdet Millionen Menschenleben

Genf, der 17. August 2016. Handicap International und fünf Hilfsorganisationen verurteilen den Bombenangriff der von Saudi-Arabien geführten Koalition auf ein von Ärzte ohne Grenzen unterstütztes Krankenhaus in der Stadt Abs im Gouvernement Haji. Oxfam, Care, Handicap International, Mercy Corps, Intersos und Save the Children fordern eine unabhängige Untersuchung des Angriffs, der sich nur zwei Tage nach einem anderen Luftschlag im Gouvernement Saada ereignete, bei dem 10 Kinder ums Leben kamen und 28 verletzt wurden.

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Europas Fussball vereint gegen die Bombardierung von Zivilisten

Genf, der 7. August 2016. Wenn Real Madrid und der FC Sevilla am Dienstag, 9. August, beim UEFA Super Cup im norwegischen Trondheim gegeneinander antreten, wird die UEFA Kinderstiftung gemeinsam mit Handicap International die Gelegenheit nutzen, Einsätze von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten zu verurteilen.

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Mehr als 100 Organisationen fordern: Stoppt die EU-Pläne zur Migrationsabwehr!

Genf, der 28. Juni 2016. Die Europäische Union muss den aktuellen Vorschlag der EU-Kommission zur Migrationsabwehr stoppen, sonst droht ein dunkles Kapitel in ihrer Geschichte. Davor warnen am Montag mehr als 100 Nichtregierungsorganisationen in einer gemeinsamen Erklärung, darunter Amnesty International, Ärzte der Welt, Care International, Handicap International, Save the Children, Oxfam und World Vision.

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Noch immer unterstützen zu viele Finanzinstitute die Investitionen in die Herstellung von Streubomben

Genf, der 15. Juni 2016. Die Nichtregierungsorganisation PAX präsentiert am 16. Juni die 7. Ausgabe ihres Berichts über Investitionen in die Produktion von Streubomben mit dem Titel „Worldwide Investments in Cluster Munitions: A Shared Responsibility". Laut diesem Bericht finanzieren weltweit 158 Finanzinstitute die Herstellung dieser verbotenen Waffen. Handicap International schlug bereits letzten Herbst Alarm über den vermehrten Einsatz von Streumunition im Jahr 2015.

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Syrische Bevölkerung durch explosive Waffen verstümmelt und traumatisiert

Genf, der 17. Juni 2016. Anlässlich des Weltflüchtlingstags veröffentlicht Handicap International den Bericht „Syrien - eine verstümmelte Zukunft", der die zerstörerischen Auswirkungen der Bombardierungen auf die syrische Bevölkerung aufdeckt. Laut diesem Bericht haben 15 % der registrierten Opfer eine Amputation erlitten, 80 % sind traumatisiert und psychisch stark belastet.

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Syrien Bericht 2016 lesen


Broken Chair: Das Symbol von Handicap International in neuer Pracht

Genf, der 1. Juni 2016. Broken Chair in Genf ist ein sehr bekanntes Denkmal. Aber was stellt es dar? Handicap International nimmt seine aktuelle Renovation zum Anlass, um der Öffentlichkeit den Kampf gegen die Explosivwaffen und die Gewalt an den Zivilbevölkerungen in bewaffneten Konflikten in Erinnerung zu rufen, die er symbolisiert. Mit Fotoausstellungen, Minenräumdemonstrationen und Schuhpyramide bietet Handicap International im ganzen Monat Juni ein spielerisches und pädagogisches Programm an.

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Race for Gift: Handicap International startet für die Opfer von Explosivwaffen

Genf, der 18. Mai 2016. Der Humanitäre Weltgipfel, der am kommenden 23. und 24. Mai in Istanbul stattfindet, bietet die einmalige Chance, die Belange von Millionen Menschen mit Behinderung, die von humanitären Krisen betroffen sind, endlich besser zu berücksichtigen.

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Humanitärer Weltgipfel: Inklusion von Menschen mit Behinderung in der humanitären Hilfe wirksam sicherstellen

Genf, der 18. Mai 2016. Der Humanitäre Weltgipfel, der am kommenden 23. und 24. Mai in Istanbul stattfindet, bietet die einmalige Chance, die Belange von Millionen Menschen mit Behinderung, die von humanitären Krisen betroffen sind, endlich besser zu berücksichtigen.

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Ein Jahr nach dem Erdbeben in Nepal: Die Bedrohung bleibt

Genf, der 21. April 2016. Das Erdbeben, das das Tal von Katmandu am 25. April 2015 erschütterte, war eine besonders schwere Naturkatastrophe in einem Land, das vermutlich noch von weiteren schweren Katastrophen heimgesucht wird. Die Erfahrungen, die während und nach dem letzten Erdbeben gemacht wurden, zeigen, wie vielen Menschen die Katastrophenvorsorge das Leben rettete.

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Christa Rigozzi für Handicap International in Haiti

Genf, der 7. April 2016. Christa Rigozzi, Miss Schweiz 2006, engagiert sich seit 2015 bei Handicap International. Sie ist soeben von Haiti zurückgekehrt, wo sie Projekte besucht und Schützlinge der Organisation getroffen hat. Sie hat die Arbeit von Handicap International in einem Land kennen gelernt, das sich nur mit Mühe vom verheerenden Erdbeben von 2010 erholt. Die Reise hat sie erschüttert.

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4. April: Internationaler Tag zur Aufklärung über die Gefahr von Minen und Streumunition. Der Einsatz von verbotenen Waffen befindet sich auf dem höchsten Stand seit 2010

Genf, der 4. April 2016. Nicht nur in Syrien und in Jemen, sondern auch in Afghanistan, in Kolumbien, in Myanmar und in Tunesien: Der Einsatz von verbotenen Explosivwaffen hat von 2014 bis 2015 deutlich zugenommen, wobei dies fast überall auf Gleichgültigkeit stösst. Anlässlich des Internationalen Tages zur Aufklärung über die Minengefahr ruft Handicap International dazu auf, dass Streumunition nicht mehr verwendet und der Einsatz mit Nachdruck von der internationalen Gemeinschaft verurteilt wird.

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5 Jahre Syrien-Krieg: Die dramatischen Konsequenzen der Bombardierung von Zivilbevölkerung

Genf, der 9. März 2016. Der Konflikt in Syrien hat ein nie gekanntes Ausmass der Gewalt erreicht, wobei die meisten Opfer dieses Konfliktes unter der Zivilbevölkerung zu finden sind. Ein grosser Teil der schrecklichen Bilanz nach fünf Jahren Krieg erklärt sich aus dem massiven Einsatz von explosiven Waffen, die nach einem Bericht von Handicap International zu 75 %1 in dicht besiedelten Gebieten verwendet werden. Es ist die Pflicht der internationalen Gemeinschaft, die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten und den Menschen Zugang zu humanitärer Hilfe zu ermöglichen.

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Handicap International in der Syrien-Krise


Für eine Welt ohne Minen innerhalb von zehn Jahren

Genf, der 26. November 2015. November erscheint der 17. jährliche „Landmine Monitor (1)“ über die Anwendung der Ottawa-Konvention (2). Handicap International erinnert die Unterzeichnerstaaten der Konvention aus diesem Anlass an ihr Versprechen, dass sie während der Konferenz in Maputo im Juni 2014 gaben, die Welt bis 2025 von Minen zu befreien. Der Bericht belegt ausserdem eine steigende Zahl von Minenopfern und Einsätzen von Minen im Jahr 2014. Die Organisation ruft die Unterzeichnerstaaten deshalb dazu auf, ihre Anstrengungen zu verdoppeln, um diese Bedrohung aus der Welt zu schaffen.

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Erste Konferenz zum Einsatz explosiver Waffen in bewohnten Gebieten: Die massiven Bombardierungen von Zivilisten müssen aufhören

Genf, der 22. September 2015. Mehr als 20 Staaten und mehrere internationale Organisationen sind vom 21. bis 22. September 2015 in Wien zusammengekommen, um über eine politische Lösung zu diskutieren, die dem Einsatz von explosiven Waffen in bewohnten Gebieten ein Ende bereitet. Handicap International gibt bei der Konferenz den Überlebenden eine Stimme.

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Mosambik erklärt sich minenfrei: Handicap International begrüsst die geleistete Arbeit

Genf, der 17. September 2015. Mosambik hat sich heute offiziell minenfrei erklärt. Handicap International freut sich mit der Bevölkerung – als einer der Hauptakteure der Minenräumung. Ein trauriges Kapitel in der Geschichte des Landes wird geschlossen, von dessen Menschen ist eine Bedrohung genommen worden, die Tausende Opfer gefordert hat. Dem Land eröffnen sich wichtige Entwicklungsperspektiven, die aufgrund von Minen unerreichbar waren.

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Streubomben-Monitor 2015: Tödliche Einsätze von Streubomben in 5 Ländern

Genf, der 3. September 2015. Am heutigen 3. September 2015 wird in Genf der jährliche Bericht (Streubomben-Monitor) über den Einsatz von Streubomben, die Vernichtung dieser Waffen und den Stand der Unterstützung der betroffenen Länder vorgestellt. Seit dem 1. Juli 2014 wurden Streubomben in fünf Ländern verwendet - so oft wie nie, seit das Abkommen über ein Verbot dieser Waffen am 1. August 2010 in Kraft getreten ist. Umso wichtiger sind klare Botschaften der Vertragsstaaten, die bei der Ersten Überprüfungskonferenz zum Verbotsabkommen in Dubrovnik vom 7. bis zum 11. September zusammenkommen werden. Handicap International appelliert an die Staaten, dass der Einsatz dieser menschenverachtenden Waffen auf das Schärfste verurteilt werden muss, damit das Abkommen auch in Zukunft Menschenleben schützen kann.

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Gaza ein Jahr nach den Bomben: Zivilbevölkerung immer noch von explosiven Kriegsresten bedroht

Genf, der 2. Juli 2015. Auch ein Jahr nach dem Ausbruch der Kämpfe zwischen Israel und Palästina am 7. Juli 2014 ist das Leben der Menschen in Gaza immer noch durch explosive Kriegsreste gefährdet . Mindestens 4.500 Sprengsätze liegen noch unter dem Schutt der Gebäude begraben, die während des 50 Tage währenden Konflikts zerstört wurden. Handicap International leistete Soforthilfe für die besonders schutzbedürftigen Menschen und organisiert seit März nun auch Massnahmen zur Aufklärung über die Gefahren durch explosive Kriegsreste, um zu verhindern, dass noch mehr Menschen Opfer dieser Waffen werden.

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Kobani: Stadt voller Trümmer und Blindgänger. Veröffentlichung eines Berichts von Handicap International

Genf, der 27. Mai 2015. Zwei Wochen nach einer Studie über die Auswirkung von explosiven Waffen in Syrien veröffentlicht Handicap International einen Bericht über die alarmierende Kontaminierung Kobanes mit Blindgängern. Vier Monate dauerten die Bodenkämpfe, dazu kamen Luftangriffe durch eine Koalition unter Führung der USA. Dabei wurden fast 80 Prozent aller Gebäude zerstört, außerdem blieben durchschnittlich 10 Munitionsteile pro Quadratmeter im Stadtzentrum zurück. Blindgänger und Sprengfallen (Booby Traps) gefährden die Rückkehr der syrischen Bevölkerung nach Kobane und schränken die humanitäre Hilfe ein. Handicap International startet Risikoaufklärung und Räumungsmassnahmen – ein Engagement, dass in dieser gefährlichen Gegend dringend benötigt wird. Die Organisation fordert die internationale Gemeinschaft außerdem auf, sich um das gefährliche Erbe zu kümmern, das durch den Einsatz von explosiven Waffen in bevölkerten Gebieten entsteht.

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Erdbeben in Nepal: Stand des Nothilfeprogramms von Handicap International

Genf, der 2. Mai 2015. Mehr als 70 Mitarbeiter von Handicap International sind im Einsatz, um für eine sofortige Versorgung der Verletzten des Erdbebens vom 25 April in Nepal zu sorgen. Der Verein wird sich ausserdem an der Weiterleitung von humanitären Hilfsgütern in alle von dem Erdbeben betroffene Gebiete beteiligen.

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Neuer Bericht kritisiert Nichteinhaltung der Wiederaufbau-versprechen für Gaza durch die internationale Gemeinschaft

Genf, der 13. April 2015. In einem neuen Bericht über die ausbleibenden Fortschritte seit dem letztjährigen Konflikt fordern 46 Organisationen die internationale Gemeinschaft dringend auf, ihre Haltung zu Gaza zu ändern und Wiederaufbauversprechen einzuhalten. Sechs Monate, nachdem Geldgeber $3,5 Mrd. für Gazas Wiederaufbau zusagten, geht es vielen Menschen schlechter, und nicht ein einziges der 19'000 Häuser ist wieder aufgebaut. 100'000 Menschen sind noch immer obdachlos und viele leben in provisorischen Lagern oder in Schulen.

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Fahnen als Mahnmal gegen mangelnden Zugang zu Bildung

Genf, der 1. April 2015. Handicap International macht auf eine bestürzende Tatsache aufmerksam: Kinder stellen fast die Hälfte der zivilen Opfer von Minen und Blindgängern dar und der grösste Teil unter ihnen kehrt nach dem Unfall nicht in die Schule zurück. Anlässlich des 4. April, der 2006 von den Vereinten Nationen zum „Internationalen Tag für Aufklärung über die Minengefahr und die Unterstützung von Antiminenprogrammen“ erklärt wurde, appelliert Handicap International mit wehenden Fahnen auf der Genfer Mont Blanc Brücke an die Staaten, menschliche und finanzielle Mittel bereitzustellen, um den Zugang zu Bildung für alle zu gewährleisten. Die Organisation betreibt Programme in 26 Ländern, um dort Kindern mit Behinderung den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

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Syrien, eine Millionen Verletzte und eine verstümmelte Zukunft

Genf, der 9. März 2015. Am 15. März jährt sich der Syrien-Konflikt zum vierten Mal. Mehr als 191.000 Menschen wurden getötet, eine Millionen Menschen wurden verletzt und die Bilanz verschlimmert sich stetig. Mehrere zehntausend Opfer benötigen orthopädische Hilfsmittel und eine rehabilitative Versorgung. Es ist eine ganze Generation verletzter und kriegsgeschädigter Menschen, die nach andauernder Gewalt eine sofortige und langfristige Betreuung braucht. Die Antwort auf diese Krise ist eine der Komplexesten in der Geschichte von Handicap International, die 600 Mitarbeiter vor Ort mobilisiert.

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MEDIENARBEIT

Nadia Ben Said
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