Afghanistan

Afghanistan ist immer noch eines der am stärksten von Landminen und explosiven Kriegsresten verseuchten Länder weltweit. Laut „Landmine Monitor“ sind schätzungsweise 4.000 km² kontaminiert.

Ein auf Krücken gestützter Mann steht in der Tür eines sehr kleinen lokalen Einkaufsladens und blickt in die Kamera. Sein linkes Auge wird von seinem Turban verdeckt.

© J-P. Porcher / HI

Laufende aktivitäten

Das ganze Land ist mit nicht explodierten Kriegsresten verseucht. Hunderttausende Afghaninnen und Afghanen leben tagtäglich mit dieser Gefahr. Die häufigsten Opfer sind Zivilisten – und die Hälfte davon sind Kinder.

Unser Einsatz in Afghanistan begann 1987 und führte zum Bau eines Rehabilitationszentrums in Kandahar für Menschen mit Behinderung und auch Landminenopfer. Das Zentrum bietet Physiotherapie sowie Prothesen und Orthesen aus der hauseigenen Werkstatt an. Außerdem werden Mobilitätshilfen (Gehhilfen, Rollstühle etc.) angeboten. Landminenopfer und Menschen mit Behinderung die Betreuung benötigen sind, dank eines Netzwerks von durch Handicap International ausgebildeten Freiwilligen in guten Händen.

Im Westen des Landes verhelfen wir den Menschen mit Behinderung zu Rehabilitation in dem eigens dafür eingerichteten Zentrum im Herat Regional Hospital und in sieben lokalen Gesundheitszentren.

Wir arbeiten außerdem daran, lokalen Organisationen für Menschen mit Behinderung, Opfern von Landminen und explosiven Kriegsresten eine Stimme zu verleihen, damit die Politik oder Organisationen, die die Möglichkeit haben Entwicklungsprojekte zu starten, deren Bedürfnisse und Wünsche berücksichtigen.

Außerdem haben wir in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden ein Projekt zur Verbesserung des Zugangs zu Rehabilitationsdienstleistungen für Menschen mit Behinderung entwickelt. Wir führen einen nationalen Lehrplan für Ausbildungen in den Bereichen Physiotherapie und Orthopädie ein. Ziel ist es Ausbildungszentren in sieben Provinzen zu eröffnen und die Kapazitäten (Ausrüstung, Weiterbildung des Personals…) der bestehenden Zentren zu erweitern.

Neueste aus den projekten

Einsatz von Explosivwaffen in bewohnten Gebieten: Stop bombing civilians!
(c) N Matelle / Handicap International

Einsatz von Explosivwaffen in bewohnten Gebieten: Stop bombing civilians!

Der Bericht der Action on Armed Violence zum Einsatz von Explosivwaffen zeigt die verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung auf.

Stop bombing civilians!
© P.Poulpiquet/Handicap International

Stop bombing civilians!

Menschen aus Syrien, Irak, Jemen, Afghanistan… jeden Tag fallen mindestens 90 Zivilistinnen und Zivilisten explosiven Waffen zum Opfer. Ein Jahrhundert nach dem Ersten Weltkrieg zählt die Welt täglich ihre menschlichen Tragödien. Konflikte, die von Jahr zu Jahr immer festgefahrener werden, in denen Männer, Frauen und Kinder ihr Leben lassen oder körperlich und seelisch versehrt werden. Städtische Gebiete sind zu einem Kriegsschauplatz geworden. Blinde Bombardierungen, Mörser- und Granatenschüsse bestimmen das tägliche Leben von tausenden Menschen. Das ist absolut inakzeptabel!

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Hintergrund

Afghanistan ist eine der am stärksten von Landminen verseuchten Gegenden weltweit. 2014 gab es über 1.200 Unfälle (verursacht durch Minen und explosive Kriegsreste) und 99% der Opfer stammen aus der Zivilbevölkerung. 47% der Opfer waren Kinder.

Afghanistan ist ein von Gebirgen durchzogenes Land auf dem asiatischen Kontinent und ist fast doppelt so groß wie Deutschland, allerdings leben dort 2/3 weniger Menschen. Oft leidet das Land unter schweren Wetterverhältnissen (Dürren und Überschwemmungen). Die Hindu-Kush-Region ist außerdem eine aktive Erdbebenzone.

Drei Jahrzehnte andauernder Konflikte in der jüngeren Geschichte des Landes führten zu einer schlechten wirtschaftlichen Entwicklung. Noch heute ist das Land auf internationale Hilfe angewiesen.

Krieg, tägliche Gewaltausbrüche und Dürreperioden haben mehr als 2,5 Millionen Afghaninnen und Afghanen ins Exil getrieben. Im Land selbst mussten mehr als 700.000 Menschen aus ihrer ländlichen Heimat in die Hauptstadt Kabul flüchten.

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