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NEIN zu Bombenangriffen auf Zivilisten!

Aufbauend auf ihrer humanitären Tradition muss sich die Schweiz mit vollem Einsatz für den Schutz von Zivilisten engagieren

Für ein starkes und proaktives Engagement der Schweizer Regierung zum besseren Schutz von Zivilisten vor Bombenangriffen in bewohnten Gebieten. Mehr dazu

Mehr über die Kampagne

Ethische und rechtliche Hinweise
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Picture of Ali, young boy severely injured. Picture of Ali, young boy severely injured. Picture of Ali, young boy severely injured. Picture of Ali, young boy severely injured.
Opfer eines Bombenangriffs 2017 in Mossul. Ali wurde schwer verletzt, seine beiden Eltern und sein grosser Bruder starben. Er wurde in einem Krankenhaus im Süden der Stadt versorgt und erhält Hilfe von einem Physiotherapeuten von HI.

Mehr Informationen zu unserem Aufruf an Politiker

Handicap International (HI) ruft die Öffentlichkeit dazu auf, ihre nationalen Parlamentarier in der Schweiz, aber auch in Deutschland, Belgien, Kanada, Frankreich, Luxemburg und Grossbritannien anzusprechen. Mit dem Aufruf der Politiker können wir Druck auf die Regierungen ausüben, damit sie der Bombardierung von Wohngebieten ein Ende setzen. 90 Abgeordnete haben bereits ihre Unterstützung für unsere Kampagne bekundet.

Die Zivilgesellschaft hat die einzigartige Chance, den Ablauf der modernen Kriege zu verändern und die Zivilbevölkerung besser vor Bombenangriffen zu schützen: 

Am 1. und 2. Oktober findet in Wien die Konferenz „Protecting Civilians in Urban Warfare“ (Schutz der Zivilbevölkerung vor Kriegshandlungen in Stadtgebieten) statt. Im November und Januar werden in Genf zwei Runden mit diplomatischen Verhandlungen folgen, in denen die Staaten ihre internationale Verpflichtung gegen den Einsatz von Explosivwaffen in Wohngebieten diskutieren werden. Im März 2010 wird in Dublin voraussichtlich eine politische Deklaration gegen Bombenangriffe auf bewohnte Gebiete veröffentlicht, die von allen Staaten unterzeichnet werden soll. 

In den aktuellen Konflikten in Syrien, Irak oder Jemen werden Bombenangriffe in städtischen Gebieten systematisch durchgeführt. Laut dem jüngsten Bericht der Nichtregierungsorganisation Action On Armed Violence (AOAV) vom Juni 2019 wurden im Jahr 2018 insgesamt 32.100 Menschen durch explosive Waffen getötet oder verletzt. 70 Prozent dieser Opfer stammten aus der zivilen Bevölkerung, das entspricht 22.000 Menschen.

Die Angriffe auf Wohngebiete sind in den aktuellen Kriegen bereits zur Regel geworden – ganz so, als werde in Konfliktsituationen die willkürliche Bombardierung als akzeptabel oder normal hingenommen.

Die humanitären Folgen von Bombenangriffen auf die Bevölkerung in Wohngebieten sind erschreckend. Die Angriffe hinterlassen Tod, schwere und zu Behinderung führende Verletzungen und starke psychologische Traumata, führen zur Vertreibung und Verarmung der Bevölkerung, zerstören grundlegende Infrastrukturen (Krankenhäuser, Häfen, Brücken usw.) und zerrütten das soziale und wirtschaftliche Gefüge.

Gemeinsam können wir die Bombardierung von Zivilisten in Wohngebieten stoppen!

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Photo : E. Fourt / HI