|
Die Balkanstaaten befinden sich zwischen 1998 und 1999 im Krieg. Wir gehören zu den wenigen NGOs, die bei der durch die kriegsführenden Staaten kontrollierten Bevölkerung intervenieren.
2008 trägt Handicap International zur Unterzeichnung des Oslo-Abkommens für ein Verbot von Streubomben bei und übernimmt eine wichtige Funktion bei der Ausarbeitung des Abkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Letzteres wird am 13. Dezember 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angenommen und stellt ein allgemeingültiges Symbol für stärkere Inklusionsbemühungen dar. Das Ziel davon ist, dass Menschen mit Behinderungen an unserer Gesellschaft teilnehmen und von denselben Chancen und Möglichkeiten profitieren können wie alle anderen.
2011 erhält Handicap International den Conrad-N.-Hilton-Preis und 2014 wird den Gründern der Organisation der Orden der französischen Ehrenlegion verliehen.
Zahlreiche Naturkatastrophen und Kriege haben diese Jahre geprägt, in denen wir in Notsituationen eingreifen mussten und mehr Hilfsbedürftigen als je zuvor geholfen haben – so etwa beim Tsunami in Thailand im Jahr 2004, beim Erdbeben auf Haiti und bei den Überschwemmungen in Pakistan im Jahr 2010, beim Taifun auf den Philippinen im Jahr 2012 und zuletzt beim Erdbeben in Nepal im Jahr 2015. Auch bei den aktuell ausgetragenen bewaffneten Konflikten leidet vor allem die Zivilbevölkerung, wie unsere Engagements im Rahmen der seit 2011 andauernden Syrienkrise oder im Gazakonflikt zeigen.
Heute ist Handicap International sowohl in humanitären Notsituationen als auch dauerhaft in fast 60 Ländern dieser Welt präsent.
|