Gehe zum Hauptinhalt
 
 

HI bekräftigt: Die Gefährdung und der Missbrauch von Begünstigten ist inakzeptabel

Gesundheit und Prävention
International

Nach den Enthüllungen über das inakzeptable Verhalten von Mitarbeitenden humanitärer Organisationen bekräftigt HI, dass derartige Vorkommnisse unter keinen Umständen toleriert oder entschuldigt werden können.

HI hat seine Mitarbeiter erinnert wie Wichtig es ist, unsere Begünstigten zu schützen | @ Handicap International

HI hat gegenüber seinen Mitarbeitenden die Bedeutung des Schutzes der Begünstigten bekräftigt und darauf hingewiesen, dass es eine „Whistleblowing Policy“ gibt, mit dem Übergriffe, Korruption oder andere Handlungen, die gegen die Regeln der Organisation verstoßen, angezeigt werden können.

Diese Regeln werden durch institutionelle Vorgaben festgelegt und definieren exakt den Handlungsrahmen, an den sich die Mitarbeitenden von HI zu halten haben. Die Grundsätze unserer Organisation zum Schutz von Begünstigten gegen Ausbeutung und sexuellen Missbrauch sind in den internen Netzwerken von HI abrufbar und im Internet in englischer und französischer Version zu finden. Dieses Regelwerk definiert Verhaltensweisen, die inakzeptabel sind und bei Nachweis bestraft werden. Die Vorschriften und Verhaltenskodices gegen Ausbeutung und sexuellen Missbrauch werden durch eine Regelung zum Schutz von Kindern ergänzt, die Übergriffen vorbeugen soll. Zudem existieren Grundsätze unserer Organisation zum Thema Gender und zum Kampf gegen Betrug und Korruption. Diese verschiedenen Dokumente gelten für alle Mitarbeitenden der Organisation und ebenso für alle Partnerorganisationen. Jeder neue Mitarbeitende von HI verpflichtet sich bei der Einstellung zur Einhaltung dieser Regelungen.

Darüber hinaus wird HI in den nächsten Tagen einen Verhaltenskodex an seine Mitarbeitenden verteilen, der vor rund einem Jahr aufgesetzt wurde. Dieses an sämtliche Teams von HI weltweit gerichtete Dokument ist ein zentrales Element in der Umsetzung der Grundsätze unserer Organisation. Es zielt darauf ab, alle indirekten und direkten Begünstigten von HI sowie alle Gruppen, die mit Hilfsaktionen in Berührung kommen, zu beschützen; insbesondere Kinder, Frauen, Menschen mit Behinderung und jede andere besonders schutzbedürftige Person.

HI hat zudem alle seine Mitarbeitenden (vor Ort, in den nationalen Vereinen und in der Zentrale) darauf hingewiesen, dass die „Whistleblowing Policy“  jedem Mitarbeitenden erlaubt, Handlungen zu melden, die gegen die Grundsätze der Organisation verstoßen, insbesondere im Falle von Missbrauch von Begünstigten.

Für alle Personen und Organisationen außerhalb von HI ist ein Online-Beschwerde-Tool auf Englisch und Französisch verfügbar.

In den nächsten Wochen wird HI alle Maßnahmen zum Schutz der Begünstigten und die „Whistleblowing Policy“  überprüfen, um ggf. Verbesserungen durchführen und die Effektivität dieser Maßnahmen stärken zu können.

16 Februar 2018
Einsatzländer

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Nadia Ben Said
Verantwortliche Medien
(FR/DE/EN)

Tel : +41 22 710 93 36
n.ben-said@hi.org

HELFEN
Sie mit

Lesen sie weiter

2020 – Vielen Dank für Ihre Grosszügigkeit! Inklusion Inklusion

2020 – Vielen Dank für Ihre Grosszügigkeit!

Trotz eines schwierigen Jahres hat Ihre Unterstützung Tausende von Menschen zum Lächeln gebracht. Dank Ihrer Grosszügigkeit haben 3 Millionen Menschen in 61 Ländern unsere Hilfe erhalten. Entdecken Sie unser Dankeschön im Video :)

Menschen mit Behinderungen: die Benachteiligten der Covid-19-Epidemie
© Thomas/HI
Inklusion Inklusion

Menschen mit Behinderungen: die Benachteiligten der Covid-19-Epidemie

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember machen wir auf die Schwierigkeiten beim Zugang zu Pflegeleistungen, die Gefahr der Isolation und Verarmung aufmerksam, unter denen Menschen mit Behinderungen angesichts der Covid-19-Epidemie leiden. Wir fordern, dass ihre besonderen Bedürfnisse berücksichtigt werden.

Handicap International (HI) fordert die endgültige Beseitigung von Streubomben
© Damien Kremer / HI
Minen und andere Waffen Mobilisierung Stop Bombing Civilians

Handicap International (HI) fordert die endgültige Beseitigung von Streubomben

Der heute in Genf veröffentlichte Bericht 2020 des Streumunitionsmonitors enthüllt, dass es auch 2019 in Syrien und Libyen zu Angriffen mit diesen verbotenen Waffen gekommen ist. Mindestens 286 Menschen wurden getötet oder verletzt, allesamt Zivilisten. Jüngste Einsätze im Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan (in diesem Bericht nicht berücksichtigt) zeigen, dass die Schlacht noch lange nicht vorbei ist.