Gehe zum Hauptinhalt
 
 

Anschläge in Palma: mehr Unterstützung für die Vertriebenen

Mobilisierung
Mosambik

Wir sind vor Ort, um gefährdete Bevölkerungsgruppen - schwangere Frauen, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und Kinder - zu begleiten, die durch die jüngsten Attacken in Palma im Norden Mosambiks vertrieben wurden. Es ist dringend, ihnen den Zugang zu Wasser, Nahrung und Unterkunft zu erleichtern.

© A.Neves / HI

Rund 3'000 Menschen mussten seit dem 24. März wegen Angriffe bewaffneter Gruppen auf die Stadt Palma ihr Zuhause verlassen. Seit 2017 sind insgesamt 670’000 Menschen vor der Gewalt in der Region geflohen.

"Viele Menschen haben Angst vor den Angriffen und müssen sich ohne Zugang zu Nahrung und Wasser verstecken",

betont Marco Tamburro, der Programmdirektor von HI in Mosambik.

"Es ist wichtig, dass die humanitäre Reaktion auf die Krise auch die Schwächsten berücksichtigt und sicherstellt, dass niemand zurückgelassen wird. Es muss sichergestellt werden, dass diese gefährdeten Menschen, wie Behinderte und ältere Menschen, die Unterstützung erhalten, die sie so dringend benötigen."

Wir haben gerade eine Bedarfsanalyse in Cabo Delgado abgeschlossen, in den Bezirken Ancuabe und Chiure, die stark von den Migrationsbewegungen betroffen sind. Unsere Teams gründen ausserdem eine Arbeitsgruppe für Menschen mit Behinderungen in Pemba, zusammen mit zwei lokalen Organisationen, FAMOD[1] und AIFO[2], um sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen in die Nothilfe einbezogen werden. Menschen mit Behinderungen haben oft Schwierigkeiten, Zugang zu humanitärer Hilfe zu erhalten, zum Beispiel weil sie sich nicht fortbewegen können oder die Hilfsmechanismen nicht verstehen. Diese Gruppe von NGOs ist an der Betreuung von Vertriebenen beteiligt und unterstützt derzeit die Erfassung von Menschen mit Behinderungen aus Palma und die Ermittlung ihrer Bedürfnisse. 

 

[1]FAMOD: Forum der Organisationen für Menschen mit Behinderungen

[2]AIFO: Agentur für die Unterstützung und Dienstleistungen von Menschen mit Behinderungen 

13 April 2021
Einsatzländer

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Nadia Ben Said
Verantwortliche Medien
(FR/DE/EN)

Tel : +41 22 710 93 36
n.ben-said@hi.org

HELFEN
Sie mit

Lesen sie weiter

Minenräumung in Kolumbien
| © HI
Minen und andere Waffen Mobilisierung

Minenräumung in Kolumbien

Trotz der Covid-19-Krise und der zunehmenden Gewalt in Kolumbien setzen wir unsere Minenräumungsaktivitäten und unsere Unterstützung für Minenopfer fort.

Finanzielle Direkthilfe durch Handicap International: die notwendige Ergänzung
| © HI
Mobilisierung Nothlife

Finanzielle Direkthilfe durch Handicap International: die notwendige Ergänzung

Geld direkt an Menschen geben, die Unterstützung brauchen? Das ist eine schnelle und gezielte Möglichkeit, die Grundbedürfnisse von schutzbedürftigen Menschen zu erfüllen. Diese Form der humanitären Hilfe ist für viele Menschen in Krisenländern lebenswichtig und hat im Zuge der Corona-Epidemie zusätzlich an Bedeutung gewonnen. Deshalb ist die finanzielle Unterstützung Teil unserer humanitären Hilfe.

Haiti: Unser Einsatz 11 Jahre nach dem Erdbeben
© Nadia Todres/HI
Gesundheit und Prävention Mobilisierung

Haiti: Unser Einsatz 11 Jahre nach dem Erdbeben

Nach dem Erdbeben, das Haiti am 12. Januar 2010 erschütterte, haben wir eine der grössten Nothilfeaktionen in der Geschichte des Landes durchgeführt. Heute setzen wir unsere Arbeit für die am meisten gefährdeten Menschen fort.