Mosambik

Wir arbeiten in Mosambik daran, Kindern mit Behinderung eine gute Bildung zu ermöglichen. Ausserdem leisten wir humanitäre Nothilfe und unterstützen Gemeinden, wie sie sich besser auf Naturkatastrophen vorbereiten können.

Sarneta, 27 Jahre, Minenräumerin von HI arbeitet auf einem verminten Feld

Sarneta, 27 Jahre, Minenräumerin von HI, bei der Arbeit | © J-J. Bernard / HI

Laufende Aktivitäten

Handicap International (HI) fördert den Zugang zu hochwertiger Bildung für Kinder mit Behinderung in Mosambik. Dazu bieten wir Weiterbildungen für Lehrkräfte und erweiterte inklusive Bildungsmodule an. Wir arbeiten auch direkt mit Schulen zusammen, um sie vollständig inklusiv zu machen und die positiven Auswirkungen eines Systems aufzuzeigen, das Kinder mit Behinderung einschliesst und fördert. 

HI Mosambik unterstützt weiterhin die Betroffenen der Zyklone, die das Land im März und April 2019 heimsuchten (darunter Zyklon Idai). Wir zielen darauf ab, die Menschen beim Wiederaufbau ihrer Lebensgrundlagen zu unterstützen, den Zugang zu sauberem Wasser zu gewährleisten und sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderung einbezogen werden. HI arbeitet auch mit Gemeinden zusammen, um sich auf Katastrophen vorzubereiten und die Bedürfnisse der am schutzbedürftigsten Menschen zu berücksichtigen.

Neuigkeiten aus den Projekten

Anschläge in Palma: mehr Unterstützung für die Vertriebenen
© A.Neves / HI
Mobilisierung

Anschläge in Palma: mehr Unterstützung für die Vertriebenen

Wir sind vor Ort, um gefährdete Bevölkerungsgruppen - schwangere Frauen, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und Kinder - zu begleiten, die durch die jüngsten Attacken in Palma im Norden Mosambiks vertrieben wurden. Es ist dringend, ihnen den Zugang zu Wasser, Nahrung und Unterkunft zu erleichtern.

Auf dem Schulweg mit Chelsia
© C. Briade / HI
Inklusion Inklusion

Auf dem Schulweg mit Chelsia

Chelsia ist 14 Jahre alt und wurde mit einer Zerebralparese geboren. Für einfache Routineaufgaben ist sie immer auf andere Personen angewiesen.

Zweiter Zyklon verwüstet Mosambik
© C.Briade / HI
Nothlife

Zweiter Zyklon verwüstet Mosambik

Mosambik ist immer noch von den verheerenden Auswirkungen des Zyklons Idai vor sechs Wochen betroffen, bleibt aber nicht von weiteren Katastrophen verschont. Der Zyklon Kenneth hat am Donnerstag den Norden des Landes getroffen.

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Hintergrund

Karte des HI-Einsatzes in Mosambik

1992 beendete ein Friedensabkommen 25 Jahre Bürgerkrieg. Seitdem befindet sich Mosambik in einer Phase der politischen, wirtschaftlichen und administrativen Reformen. Noch immer erholt sich das Land von zwei starken Wirbelstürmen im Jahr 2019.

Das Land erlebt ein Wirtschaftswachstum und wird dabei sowohl von der internationalen Gemeinschaft als auch von privaten Investitionen unterstützt. Die Regierung bemüht sich, die Abhängigkeit von der internationalen Hilfe zu mindern. Trotzdem sind die bedeutendsten Hindernisse für stabiles Wachstums noch immer die rasche Ausbreitung von HIV/AIDS, die besorgniserregende Gesundheitssituation und ein sehr niedriges Bildungsniveau.

Bis vor kurzem zählte Mosambik zu den am stärksten verminten Ländern der Welt. Mit dem Beitritt zum Ottawa-Vertrag im Jahr 1998 hatte sich die Regierung dazu verpflichtet, das Land bis 2014 zu entminen. Seit 2015 gilt Mosambik unter anderem dank unserer Hilfe als minenfrei.

Anzahl der HI-Mitarbeiter*innen: 34
Eröffnungsdatum des Programms: 1986

Einsatzländer