Handicap International startet für die Opfer von Explosivwaffen

Am 29. Mai nimmt Handicap International zum 2. Mal in Folge am Race for Gift in Genf teil. Dieses Jahr kämpft die Organisation am Solidaritätswettlauf für die Opfer von Explosivwaffen, grösstenteils Zivilisten und darunter viele Kinder. Auf der 10 km-Rennstrecke startet dieses Jahr auch Miss Schweiz Handicap 2012, Céline van Till, die neue Botschafterin von Handicap International.

(c) Handicap International

Handicap International lenkt die Aufmerksamkeit des Publikums an dieser neuen Ausgabe auf die Zerstörungen, die der Einsatz von Explosivwaffen bei Konflikten in städtischen Gebieten hinterlässt. Diese Waffen - darunter auch solche die durch internationale Verträge verboten sind - werden massiv in besiedelten Gebieten eingesetzt.. 92% ihrer Opfer sind Zivilisten, darunter sehr viele Kinder.

„Das Race for Gift ist eine gute Gelegenheit, um die Öffentlichkeit zu erinnern, dass das Blutbad an der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten dringend gestoppt werden muss“, erklärt Petra Schroeter, die Geschäftsführerin von Handicap International Schweiz. Zivilisten und besonders Kinder müssen vor dem Einsatz dieser Waffen geschützt werden. Und die Zerstörung von Wohnungen und zivilen Infrastrukturen muss als Kriegsverbrechen geächtet werden!“

Körperliche Herausforderung und moralisches Engagement

23 Läufer haben sich der Sache von Handicap International angeschlossen. Mit ihrem Start am nächsten Sonntag sagen sie nein zu den Bombardierungen der Zivilbevölkerung! Das gesammelte Geld dient der Unterstützung von Projekten im Kampf gegen diese barbarischen Waffen und der Unterstützung ihrer Opfer.

Handicap International freut sich enorm, dass dieses Jahr seine neue Botschafterin Céline van Till, Miss Schweiz Handicap 2012, unter den Läufern ist. 

„Dieses Rennen ist für mich eine Herausforderung. Weil ich eine physische Berhinderung habe, bin ich noch nie 10 km gelaufen!“, bekennt Céline van Till. „Die Menschen, die mich mit ihrer Spende unterstützen, motivieren mich, für den Kampf von Handicap International gegen Explosivwaffen an meine Grenzen zu gehen. Ein riesengrosses Dankeschön!“   

Handicap International hat sich seit der Gründung den Kampf gegen Explosivwaffen und deren Konsequenzen auf die Fahnen geschrieben. In Genf symbolisiert der Broken Chair diesen Kampf gegen die Explosivwaffen und die Gewalt, die in bewaffneten Konflikten an den Zivilbevölkerungen verübt wird. Das gegenüber dem Sitz des Genfer Büros der Vereinten Nationen errichtete Denkmal von Daniel Berset auf Anfrage von Handicap International ist eine Herausforderung an die Adresse der internationalen Gemeinschaft. Es erinnert sie an ihre Verpflichtung, humanitäres Völkerrecht zu respektieren und die Zivilisten in bevölkerten Gebieten gegen den Einsatz von Explosivwaffen zu schützen.

27 Mai 2016

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