HI leistet 500 Menschen erste Hilfe

Betroffenen Mobilisierung Nothlife
Libanon

Die Explosionen im Hafen von Beirut am 4. August haben viele Anwohner in Mitleidenschaft gezogen. Nada Baghdadi, 27, hat eine schwere Beinfraktur. HI-Freiwillige durchkämmen die Stadtviertel um Verletzte zu identifizieren, die Hilfe brauchen.

Nada Baghdadi, 27, hat einen Beinbruch, der durch die Explosion im Hafen von Beirut am 4. August verursacht wurde.

Nada Baghdadi, 27, hat einen Beinbruch, der durch die Explosion im Hafen von Beirut am 4. August verursacht wurde. | ©Tom Nicholson / HI

Nada Baghdadi lebt in der Nähe des Hafens von Beirut. Sie war zu Hause, als sich die Explosionen vom 4. August ereigneten.

Materielle Starthilfe

Die HI-Teams trafen sich mit ihr, um zu verstehen, was ihr zugestoßen war, und um ihr erste materielle und psychologische Hilfe bei der Bewältigung dieser Tragödie zukommen zu lassen. 
Aufgrund ihrer Fraktur hat sie nun große Schwierigkeiten, sich zu bewegen. HI hat ihr Krücken zur Verfügung gestellt, damit sie sich unabhängig bewegen kann.

Bereitstellung von Physiotherapie und finanzieller Unterstützun

HI bot Nada physische Rehabilitation an, um ihre Bewegungsfähigkeit schnell wiederzuerlangen. Sie wird auch eine finanzielle "Cash Assistance"-Hilfe erhalten, die ihr hilft, ihre täglichen Bedürfnisse zu decken, wie : Lebensmittel und Medikamente. 

"Ich freue mich, dass HI kommt, um mir zu helfen, ihr seid die ersten Menschen, die mich besuchen", sagt die junge Frau.

HI im Libanon

HI ist seit 1992 im Libanon präsent und unterstützt die am stärksten gefährdeten und behinderten Menschen, um diese in das Gemeinschaftsleben einzubeziehen. Die Organisation führt auch Entminungsprojekte im Norden des Landes durch, um die Bevölkerung vor Sprengkörpern zu schützen, die durch den mehr als 15 Jahre andauernden und 1990 beendeten Bürgerkrieg hinterlassen wurden.

8 September 2020
Einsatzländer

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Nadia Ben Said
Verantwortliche Medien
(FR/DE/EN)

Tel : +41 22 710 93 36
n.ben-said@hi.org

HELFEN
Sie mit

Lesen sie weiter

Anschläge in Palma: mehr Unterstützung für die Vertriebenen
© A.Neves / HI
Mobilisierung

Anschläge in Palma: mehr Unterstützung für die Vertriebenen

Wir sind vor Ort, um gefährdete Bevölkerungsgruppen - schwangere Frauen, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und Kinder - zu begleiten, die durch die jüngsten Attacken in Palma im Norden Mosambiks vertrieben wurden. Es ist dringend, ihnen den Zugang zu Wasser, Nahrung und Unterkunft zu erleichtern.

10’000 Rohingya-Familien von Feuer im Flüchtlingslager in Bangladesch betroffen
© Philippa Poussereau/HI
Nothlife

10’000 Rohingya-Familien von Feuer im Flüchtlingslager in Bangladesch betroffen

Nach den verheerenden Bränden am 22. März 2012 in den Rohingya-Flüchtlingslagern in Bangladesch begrüsst eine gemeinsame Erklärung internationaler NGOs die Zusammenarbeit verschiedener Akteure bei ihren Bemühungen, den betroffenen Menschen zu helfen, und schlägt Massnahmen vor, die nach dem Brand umgesetzt werden sollen.

6 Jahre Krieg im Jemen: das Land durch endlosen Krieg verwüstet
© ISNA agency / HI
Minen und andere Waffen Nothlife Rehabilitation Stop Bombing Civilians

6 Jahre Krieg im Jemen: das Land durch endlosen Krieg verwüstet

Der seit 6 Jahren andauernde Krieg im Jemen hat die grösste humanitäre Krise der Welt verursacht. Das Ausmass der Zerstörung der Infrastruktur durch massiven Bomben- und Granatenbeschuss in bewohnten Gebieten sowie die Kontamination durch Sprengkörper sind enorme Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Seit 2015 vor Ort, fordert Handicap International die Staaten auf, Massnahmen gegen die verheerenden Langzeitfolgen des Einsatzes von Sprengstoffwaffen in bewohnten Gebieten zu ergreifen. Sie müssen den Entwurf des internationalen Abkommens unterstützen, der derzeit verhandelt wird.