Irak: Die Zivilbevölkerung ist das Hauptopfer der Gewalt

Nothlife Stop Bombing Civilians
Irak

Ende Januar veröffentlichten die Vereinten Nationen einen Bericht, der das erschütternde Ausmass der Gewalt gegen die Zivilbevölkerung im Irak Konflikt zeigt. 

Saddam (13 Jahre alt). Seine linke Hand wurde von einer noch nicht explodierten Flugabwehrkanone schwer verletzt

Saddam (13 Jahre alt). Seine linke Hand wurde von einer noch nicht explodierten Flugabwehrkanone schwer verletzt | (c) Handicap International

Laut dem Bericht der Vereinten Nationen  forderte der Konflikt allein von Mai bis Oktober 2015 bereits 3 800 Tote und über 7 000 Verletzte.

Im gleichen Zeitraum wurden 5 300 Zivilistinnen und Zivilisten durch improvisierte Sprengkörper, wie etwa mit versteckten Sprengsätzen besetzte Gegenstände und Fahrzeuge, oder durch Selbstmordanschläge mit Autobomben verletzt, weitere 1 700 wurden getötet. Der Landmine Monitor 2015, erschienen im November letzten Jahres, verzeichnete einen weltweiten Anstieg des Einsatzes von improvisierten explosiven Sprengkörpern durch nichtstaatliche bewaffnete Gruppen.

Den vollständigen Bericht können Sie hier herunterladen: http://www.ohchr.org/Documents/Countries/IQ/UNAMIReport1May31October2015.pdf

11 Februar 2016
Einsatzländer

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Nadia Ben Said
Verantwortliche Medien
(FR/DE/EN)

Tel : +41 22 710 93 36
n.ben-said@hi.org

HELFEN
Sie mit

Lesen sie weiter

Nos drapeaux sur le pont du Mont-Blanc
(c) Basile Barbey / HI
Stop Bombing Civilians Veranstaltung

Nos drapeaux sur le pont du Mont-Blanc

Nur auf Französisch. Les drapeaux du pont du Mont-Blanc sont aux couleurs de Handicap International (HI) et de sa campagne de mobilisation « Stop bombing civilians ». Objectifs : appeler les Etats à reconnaitre l’ampleur du problème et s’engager à mettre fin à l’utilisation des armes explosives en zones peuplées.

Zivilbevölkerung wird Opfer von Kämpfen und explosiven Kriegsresten
© Agence ISNA / HI
Stop Bombing Civilians

Zivilbevölkerung wird Opfer von Kämpfen und explosiven Kriegsresten

Im Jemen hinterlässt der massive Einsatz von Explosivwaffen eine Verseuchung mit Kriegsresten, die auch nach den Kämpfen noch eine zusätzliche Gefahr für die Zivilbevölkerung darstellt.

Zerstörte Ernten in Mosambik: HI bereitet Verteilung von Lebensmittelrationen vor
© Fabrice Renoux/HI
Nothlife

Zerstörte Ernten in Mosambik: HI bereitet Verteilung von Lebensmittelrationen vor

In den Regionen Mosambiks, die durch den Wirbelsturm Idai verwüstet wurden, dürfte die Nahrungsmittelknappheit in den nächsten Monaten deutlich ansteigen. HI wird 12'000 Familien mit Lebensmittelhilfe unterstützen.