Zweiter Zyklon verwüstet Mosambik

Nothlife
Mosambik

Mosambik ist immer noch von den verheerenden Auswirkungen des Zyklons Idai vor sechs Wochen betroffen, bleibt aber nicht von weiteren Katastrophen verschont. Der Zyklon Kenneth hat am Donnerstag den Norden des Landes getroffen.

Ein Haus in Beira, das durch den Zyklon Idai am 14. März beschädigt wurde

Ein Haus in Beira, das durch den Zyklon Idai am 14. März beschädigt wurde | © C.Briade / HI

Ausmass der Schäden noch nicht bekannt

Der Zyklon Kenneth brachte am Donnerstagabend Windgeschwindigkeiten von über 60 Meilen pro Stunde und sintflutartige Regenfälle an die Nordostküste Mosambiks. Genaue Berichte über die verursachten Schäden liegen noch nicht vor, aber die Notfallexperten von HI planen, das Gebiet zu besuchen, um die Lage einzuschätzen. Die Notfhilfe-Teams von Handicap International sind derzeit in Beira (Zentralmosambik) im Einsatz und helfen den Opfern des Zyklons Idai.

„Wir sind beunruhigt über die ersten Berichte aus der Region. In den letzten Wochen haben wir die extremen Schwierigkeiten der Opfer des Zyklons Idai gesehen, die ihre Häuser, Besitztümer und Ernten verloren haben. Es ist beunruhigend, dass es in einem Land, das nur über begrenzte Mittel zur Nothilfe verfügt, zu einer weiteren Katastrophe kommen könnte."

Marco Tamburro, HI-Projektleiter in Mosambik

Starke Regenfälle und Überflutungen

Es wird erwartet, dass das Sturmtief noch mehrere Tage in der Region verbleibt. Anhaltende starke Regenfälle sind zu erwarten sowie ein erhöhtes Risiko von grösseren Überschwemmungen. Das Hochwasser kann grosse Teile der landwirtschaftlichen Nutzflächen zerstören und dabei ist das Land in Bezug auf die Nahrungsmittelproduktion bereits sehr schwach aufgestellt.

26 April 2019
Einsatzländer

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Nadia Ben Said
Verantwortliche Medien
(FR/DE/EN)

Tel : +41 22 710 93 36
n.ben-said@hi.org

HELFEN
Sie mit

Lesen sie weiter

Amerikanische "intelligente" Landminen bringen die Zivilisten in grosse Gefahr
Basile Barbey / HI
Minen und andere Waffen Nothlife Stop Bombing Civilians

Amerikanische "intelligente" Landminen bringen die Zivilisten in grosse Gefahr

Anlässlich des Internationalen Tages der Sensibilisierung für Minen am 4. April wir fordern die Schweizerinnen und Schweizer auf, Druck auf die USA auszuüben. Diese sollen die am 31. Januar angekündigte Entscheidung über den erneuten Einsatz von Antipersonenminen rückgängig machen.

Mit Expertise gegen Covid-19
© Dominique Pichard / HI (Archive HI)
Gesundheit und Prävention Nothlife

Mit Expertise gegen Covid-19

Handicap InternationaI (HI) prüft derzeit die Einsatzmöglichkeiten, um Menschen mit Behinderung und andere Risikogruppen sowie die eigenen Teams vor dem Coronavirus zu schützen. Dabei soll das Fachwissen aus früheren Nothilfeaktionen und die Erfahrung aus Cholera oder Ebola-Epidemien für den Schutz der besonders gefährdeten Menschen eingesetzt werden.

 Fünf Jahre Jemen-Konflikt: 80% der Bevölkerung benötigen humanitäre Hilfe - Zivilisten sind die ersten Opfer dieses endlosen Krieges
(c) ISNA Agency / HI
Minen und andere Waffen Nothlife Stop Bombing Civilians

Fünf Jahre Jemen-Konflikt: 80% der Bevölkerung benötigen humanitäre Hilfe - Zivilisten sind die ersten Opfer dieses endlosen Krieges

Handicap International (HI) verurteilt ein Einsatz von Explosivwaffen (vor allem Landminen, die seit 1999 verboten sind) und ruft alle beteiligten Parteien dazu auf, die unangemessenen administrativen Hindernisse für humanitäre Hilfe zu beseitigen.