Pressemitteilungen 2019

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Minensuchdrohnen : Eine Revolution in der Minenräumung !

Genf, 6. Februar 2019. In Faya-Largeau, im Norden des Tschad, hat HI begonnen, Minensuchdrohnen zu testen. Das Ziel ist, genauer herauszufinden, welche Gefahren in und auf dem Boden lauern – eine Revolution in der Minenräumung !

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Gemeinsames statement internationaler NGOs- Geberkonferenz Jemen am 26. Februar 2019 

Genf, 26. Februar 2019. Seit der Eskalation des Konflikts im Jemen vor fast vier Jahren ist der humanitäre Bedarf im Land drastisch gestiegen. Es wird geschätzt, dass 24 Millionen Menschen – das sind 80 Prozent der Bevölkerung – im Jahr 2019 in irgendeiner Form humanitäre Hilfe benötigen.

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8. Jahrestag des Syrien-Konflikts:
10 Millionen Menschen sind den Risiken von Kriegsresten ausgesetzt

Genf, 14. März 2019. Nach acht Jahren Konflikt sind 70 Prozent der Bevölkerung in Syrien immer noch auf humanitäre Nothilfe angewiesen. Es ist überlebenswichtig, den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen zu ermöglichen. Gleichzeitig verhindert die Verseuchung des Landes mit explosiven Kriegsresten - beispiellos in der Geschichte der Minenräumung - die Rückkehr der Bevölkerung und erschwert den Wiederaufbau des Landes erheblich. 

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4. Jahrestag des Jemen-Konflikts:
HI denunziert Kriegsführung ohne Unterscheidung zwischen militärischen Zielen und Zivilbevölkerung und prangert verheerende Folgen für die Zivilbevölkerung an

Genf, 26. März 2019. Anlässlich des vierten Jahrestags des Jemen-Konflikts verurteilt Handicap International (HI) den unterschiedslosen Gebrauch von explosiven Waffen und die verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung. HI denunziert die weitverbreiteten Bombenangriffe auf bewohnte Gebiete und die Verwendung von Antipersonenminen in einem Ausmass, wie es seit Inkrafttreten des Minenverbotsvertrags von 1999 nicht mehr vorgekommen ist.

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Ruanda
25 Jahre nach dem Völkermord: Viele Opfer bis heute traumatisiert

 

Genf, 5. April 2019. Ab Sonntag, 7. April, gedenkt Ruanda der über 800'000 Opfer des Völkermords. Selbst 25 Jahre nach den Taten lastet dieser Genozid immer noch schwer auf der ruandischen Bevölkerung.

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Gemeinsames Statement: 22 NGOs rufen zu Massnahmen für stärkeren Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten auf

Genf, 21. Mai 2019. Es ist genau 20 Jahre her, seit der UN-Sicherheitsrat den Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten auf seine Agenda gesetzt hat. Dies zeigte sich in zwei bedeutenden Resolutionen des Jahrs 1999: Resolution 1'265 über den Schutz von Zivilisten in bewaffneten Konflikten und Resolution 1'270, die zum ersten Mal explizit den Schutz von Zivilisten als Mandat einer UN-Friedensmission festschrieb. In diesem Jahr feiern wir ausserdem das 70-jährige Jubiläum der Genfer Konventionen. 

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10. Juli: Jahrestag des Kampfes um Mossul
Westteil der Stadt weiterhin von explosiven Kriegsresten übersät

Genf, 10. Juli 2019. Zwei Jahre nach der Rückeroberung der Stadt Mossul am 10. Juli 2017 liegt der westliche Teil der Stadt weiterhin in Trümmern und ist mit tausenden von explosiven Kriegsresten verseucht. Noch immer harren etwa 500.000 Personen in Vertriebenencamps aus. Das Leben tausender Verletzter hängt davon ab, ob sie angemessen versorgt werden können. Handicap International (HI) ruft die internationale Gemeinschaft dazu auf, endlich auf diese humanitäre Tragödie zu reagieren und fordert politische Massnahmen zum Schutz von Zivilisten bei Bombardierungen. 

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Streubomben Monitor 2019
Streubomben töten weiterhin Zivilisten

Genf, 28. August 2019. Der am 29. August veröffentlichte Bericht 2019 des Streubomben Monitors zeigt, dass auch 2018 weiterhin Angriffe mit Streumunition in Syrien stattgefunden haben. Weltweit wurden mindestens 149 Menschen in insgesamt acht Ländern und einem Gebiet durch diese Waffen getötet oder verletzt. Da bis zu 40 Prozent dieser Waffen beim Aufprall nicht explodieren, haben die Angriffe zu einer starken Verseuchung mit explosiven Überresten geführt. Diese stellen eine tödliche und langfristige Bedrohung für die lokale Bevölkerung dar. 

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Stop der Bombardierung von Zivilisten: Aufruf an die Parlamentarier

Genf, 27. September 2019. Am 1. und 2. Oktober treffen sich fast 100 Staaten und NGOs zu einer Konferenz in Wien, um eine politische Lösung für den Einsatz von Explosivwaffen in Wohngebieten und dessen verheerende Folgen für die Zivilbevölkerung zu finden. 90 Prozent der Opfer in den Städten sind Zivilisten. Diese Konferenz ist eine einzigartige Gelegenheit, um alle Staaten aufzufordern, die Zivilbevölkerung in Kriegsgebieten zu schützen und den Opfern zu helfen. 

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Wiener Konferenz: Mehrheit der Staaten für mehr Schutz der Zivilbevölkerung vor Bombardierungen

Genf, 3. Oktober 2019. Vertreter von 133 Staaten und der Zivilgesellschaft kamen für zwei Tage in Wien zur „Internationalen Konferenz zum Schutz der Zivilbevölkerung in der städtischen Kriegsführung“ zusammen. Die Mehrheit der Teilnehmenden unterstützte die Notwendigkeit, dass das menschliche Leid, das durch den Einsatz von Explosivwaffen verursacht wird, beendet werden muss und zeigte sich dazu bereit, mit diesem Ziel an einem politischen Instrument zu arbeiten. Die Konferenz ebnete den Weg für einen Verhandlungsprozess, an dessen Ende im Frühjahr 2020 eine politische Erklärung zur Verabschiedung vorgelegt werden soll. 

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Symbolische Einweihung des Denkmals für den Unbekannten Zivilisten: Eine Hommage an die Opfer bewaffneter Konflikte

Genf, 13. November 2019. HI weiht am 14. November in Genf ein symbolisches Denkmal für den Unbekannten Zivilisten ein, um die verheerenden Auswirkungen bewaffneter Konflikte auf die  Zivilbevölkerung anzuprangern. Eine künstlerische Tanzperformance schliesst die Zeremonie ab. Parallel dazu organisiert HI vom 11. bis 17. November eine Wanderausstellung in Genf. Diese lädt die Besucher ein, sich an die Nationalräte zu wenden, um die Schweizer Regierung aufzufordern, sich proaktiv an der Ausarbeitung einer internationalen politischen Erklärung zum besseren Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegen zu beteiligen.

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