Rechte von Menschen mit Behinderungen

 

Médizinisch versorgt werden, zur Schule gehen, arbeiten, die eigene Meinung äussern, Sport treiben, Freizeit haben, etc. Handicap International engagiert sich in fast 60 Ländern, um diese Grundrechte für alle durchzusetzen, damit die Schutzbedürftigsten respektiert und nicht mehr von der Gesellschaft ausgeschlossen werden.

 

 
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© Lucas Veuve | HI

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“

Doch für über eine Milliarde Menschen mit Behinderungen – d.h. 15% der Weltbevölkerung – ist Art. 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 noch weit von der Realität entfernt. 80% der Menschen mit Behinderungen leben in einem Entwicklungsland. Unter den Ärmsten lebt eine von fünf Personen mit einer Behinderung.

Menschen mit Behinderungen haben dieselben Rechte und Bedürfnisse wie alle andern. Dennoch haben Kinder mit Behinderungen oft kaum eine Chance, die Grundschule zu besuchen; die Diskriminierungen, mit denen Menschen mit Behinderungen im Arbeitsmarkt konfrontiert werden, verurteilen viele von ihnen zur Armut.

Die Wahrung ihrer Rechte gehört daher seit der Gründung von Handicap International 1982 zu den zentralen Anliegen der Organisation.

Medizinisch versorgt werden, zur Schule gehen, arbeiten, die eigene Meinung äussern, einen Sport ausüben, Freizeit haben, etc. Handicap handelt und engagiert sich bei den nationalen und internationalen politischen Institutionen, damit diese Grundrechte für alle gelten.

 
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© C. Dixon | HI

 
 

Bezeugen und beeinflussen

Die Annahme des internationalen Übereinkommens über die Rechte der Personen mit Behinderungen durch die Vereinten Nationen in 2006, zu dem Handicap International wesentlich beigetragen hat, ist ein grosser Fortschritt.

Handicap International fördert die Ratifizierung dieses Übereinkommens und unterstützt die effiziente Umsetzung durch die Staaten in den Ländern, in denen sie im Einsatz ist, zusammen mit den Vereinigungen der Menschen mit Behinderungen. Der Verband unterstützt auch die Ausarbeitung von nationalen Gesetzen und politischen Massnahmen, die Menschen mit Behinderungen Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen (Schule, Gemeindeverwaltung, Entbindungsheim etc.) verschaffen.

 
 
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© Martin Črep | HI

 

Barrierefreies Umfeld

Eine der Voraussetzungen für die Verwirklichung der Rechte für alle ist der Zugang zu Informationen, Dienstleistungen und Infrastrukturen in allen Bereichen (Schule, Verwaltung, Transporte, etc.). Eine für alle zugängliche Welt ist für Menschen mit Behinderungen eine unbedingte Voraussetzung für den Zugang zu Dienstleistungen und die Beteiligung am Leben ihrer Gemeinde.

Handicap International setzt sich dafür ein, dass Infrastrukturen, Transportmittel, Information und Kommunikation für alle barrierefrei sind.

Beispiele sind der Bau von Zugangsrampen, die Planung von möglichst für alle benutzbaren Wasserpumpen, die Schulung von Architekten, damit sie die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen berücksichtigen, und die Erleichterung des Bildungszugangs in Gebärdensprache.

 
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© Elisa Fourt | HI

Unterstützung von Vereinigungen und Verbänden

Es ist das Ziel von Handicap International, Menschen mit Behinderungen zu befähigen, ihre Rechte selbst durchzusetzen und zu verteidigen (Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen, Ausbildung, Beschäftigung, Sport, Freizeitaktivitäten, etc.).

Dafür hilft sie beim Aufbau von Vereinigungen, damit sie legitime Sprecher der Menschen mit Behinderungen werden. Deren Arbeit ist nötig, damit diese Menschen aktiv am Leben ihrer Gesellschaft teilnehmen und ihre Meinung äussern können und damit sie gehört werden. 

 

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Ausstellung „NEIN zu Bomben auf Zivilisten“ am Theaterplatz in Basel, vom 16.-29.  Dezember, von Handicap International
© Thomas Million / HI
Minen und andere Waffen Stop Bombing Civilians Veranstaltung

Ausstellung „NEIN zu Bomben auf Zivilisten“ am Theaterplatz in Basel, vom 16.-29. Dezember, von Handicap International

Im Rahmen der Kampagne „Stop bombing civilians" organisiert Handicap International (HI) eine Wanderausstellung, die vom 16. bis 29. Dezember in Basel zu sehen sein wird. HI will damit die Besucher auffordern, an ihre Nationalräte zu schreiben und Forderungen zu stellen: Die Schweizer Regierung soll sich stärker für den Schutz von Zivilisten in Konflikten positionieren und sich proaktiv an der Erarbeitung einer internationalen politischen Erklärung beteiligen. Gemeinsam haben wir sechs Monate Zeit, um Bombenangriffe auf Zivilisten zu stoppen!
 

15 internationale Hilfsorganisationen zum Jemen: Hodeida immer noch gefährlichster Ort für Zivilisten
© ISNA Agency / HI
Nothlife Stop Bombing Civilians

15 internationale Hilfsorganisationen zum Jemen: Hodeida immer noch gefährlichster Ort für Zivilisten

Ein Jahr nach dem Stockholmer Abkommen ist die Hafenstadt Hodeida immer noch der gefährlichste Ort für Zivilisten im Jemen. Daran erinnern heute 15 internationale Hilfsorganisationen, darunter CARE, Aktion gegen den Hunger, Handicap International, International Rescue Committee, Islamic Relief Deutschland, NRC Flüchtlingshilfen und Oxfam in einem gemeinsamen Statement.

Bericht zu nationaler Tagung «Inklusive Entwicklung jetzt!» vom 3. Dezember 2019
© Nadia Ben Said / HI
Inklusion Rechte von menschen mit behinderungen und politik Veranstaltung

Bericht zu nationaler Tagung «Inklusive Entwicklung jetzt!» vom 3. Dezember 2019

Fünf Jahre nach der Ratifikation der UNO-Behindertenrechtskonvention durch die Schweiz veranstaltete die Schweizer Koalition für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Internationalen Zusammenarbeit (SKBIZ) die nationale Tagung «Inklusive Entwicklung jetzt!». Im Vordergrund der von CBM Christoffel Blindenmission organisierten Konferenz standen die Fragen, inwieweit die schweizerische internationale Zusammenarbeit ihren Verpflichtungen bereits nachkommt und was sie noch leisten muss.

 

L'inclusion à tous les niveaux                 

Malgré la citation "Tous les hommes naissent et demeurent libres et égaux en dignité et en droits" du 1er article de la Déclaration universelle des droits de l'homme de 1948, les personnes en situation de handicap continuent de subir des discriminations au sein de notre société moderne.

En 2006, l'Assemblée générale des Nations unies adopte la Convention internationale relative aux droits des personnes handicapées à laquelle Handicap International a contribué. C'est pourquoi, le respect des droits des personnes handicapées et au coeur des préoccupations de notre organisation.

Que fait Handicap International?

Notre organisation a pour mission de promouvoir l'inclusion des personnes handicapées dans plus de 60 pays depuis 1982.

- Permettre aux enfants d'aller à l'école et avoir accès à une éducation de qualité à travers des programmes d'éducations inclusives dans 31 pays.
- Soutenir l'inclusion des personnes handicapées, plus particulièrement des enfants, dans les activités sportives
- Aide à la mise en place des intrastructures, moyens de transports et moyens de communication adaptés pour les personnes en situation de handicap

 

© Brice Blondel | HI

 

15% de la population mondiale
vit avec un handicap

80% des personnes handicapées
en âge de travailler sont au chômage

80% des personnes handicapées
vivent dans la pauvreté

 
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© Blaise Kormann | HI

 

Les droits des personnes handicapées dans les conflits armés

Pour la première fois, le Conseil de sécurité des Nations unies a adopté une résolution sur les personnes handicapées dans les conflits armés. Il s'agit d'une amélioration historique pour les personnes handicapées, particulièrement exposées lors des crises et souvent négligées dans l'aide humanitaire.

 

Jordanie: l'aide aux réfugiés syriens et droits des personnes handicapées

En Jordanie, Handicap International met en œuvre des projets en faveur des droits des personnes handicapées. Notre organisation travaille avec les mouvements locaux des personnes handicapées et les aide à faire reconnaître leurs droits dans le pays.

 

© O. van den Broeck | HI

 

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Thematische Publikationen: Rechte von Menschen mit Behinderungen und die Politik