Broken days: Events zur Feier des 20-jährigen Jubiläums des Broken Chair | Handicap International CH
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Broken days: Events zur Feier des 20-jährigen Jubiläums des Broken Chair

Stop Bombing Civilians
Schweiz

Das berühmte Genfer Denkmal Broken Chair feiert dieses Jahr seinen 20. Geburtstag. Es wurde 1997 auf der Place des Nations errichtet, um den Kampf von Handicap International gegen Antipersonenminen zu unterstützen. Auch heute steht es repräsentativ für die weltweiten Opfer von Konflikten. Zur Feier der zwei Jahrzehnte des Kampfes gegen explosive Waffen organisiert Handicap International in Genf die Broken Days vom 18. September bis zum 1. Oktober. Mit im Programm: zwei Ausstellungen auf der Place des Nations und bunte Fahnen von Handicap International auf der Mont-Blanc-Brücke.

Broken days 2017

Broken days 2017 | @ Handicap International

> Broken Chair feiert den 20-jährigen Kampf

Am 18. August 1997 errichtet Handicap International den Broken Chair auf der Place des Nations gegenüber der Vereinten Nationen – als Appell an die internationale Gemeinschaft, Antipersonenminen den Kampf anzusagen. Einen Monat danach wird der Ottawa-Vertrag über das Verbot von Antipersonenminen angenommen. Dies bildet einen beispiellosen Sieg der Diplomatie im Kampf gegen diese feigen Waffen. Für den engagierten Einsatz im Rahmen der ICBL (International Campaign to Ban Landmines) wird Handicap International 1997 zum Co-Preisträger der Friedensnobelpreises.

Als der Broken Chair im März 2005 aufgrund von Bauarbeiten von der Place des Nations verschwinden muss, ist seine Rückkehr unsicher und bildet Anlass für lebendige Diskussionen. Dank der Unterstützung zahlreicher Persönlichkeiten und ihrem Einsatz zugunsten des Kunstwerks, das schon internationalen Ruhm erreicht hat, kann es gerade noch gerettet werden.

Anlässlich der Rückkehr des Broken Chair auf seinen alten Platz im Jahr 2007 weitet Handicap International die Symbolkraft des Kunstwerks aus, um damit den Kampf für ein Verbot von Streubomben zu unterstützen. Streubomben werden anschliessend im Dezember 2008 im Oslo-Vertrag verboten.

Seit 2011 gilt der Kampf des Broken Chair der internationalen Gemeinschaft, die dazu aufgerufen wird, sich gegen Bombenangriffe auf Zivilisten in Konflikten einzusetzen. Für Handicap International bleibt das grundlegende Thema all dieser Kampagnen dasselbe: der Schutz der Zivilbevölkerung, die ungerechterweise zu Opfern von Konflikten wird. Der Broken Chair steht für diese Zivilbevölkerung, die sich trotz eines fehlenden Beines aufrecht hält und in Würde lebt – genauso wie die zahlreichen Opfer von Explosivwaffen in der Welt.

> Im Programm der Broken Days

Vom 18. September bis zum 1. Oktober wird Genf anlässlich mehrerer Events in den Farben von Handicap International erstrahlen: 

  • „Fahnen für 20 Jahre des Kampfes“, Mont-Blanc-Brücke, vom 18. bis zum 24. September. Eine Woche lang wird die Mont-Blanc-Brücke in Genf mit acht Broken Chair-Fahnen geschmückt sein. Anlass für Handicap International, die 20 Jahre dieses symbolischen Denkmals von Genf zu feiern und an den gemeinsamen Kampf zu erinnern: Stoppt die Bomben auf Zivilisten!
  • Ausstellung „Broken Chair history“, Place des Nations, vom 19. September bis zum 1. Oktober. Was ist der Broken Chair? Warum steht er genau gegenüber der UNO? Diese Fotoausstellung verfolgt die Spuren des Broken Chair von 1997 bis heute.
  • Ausstellung „Bombardés, histoire de vies à reconstruire », Place des Nations, vom 19. September bis zum 1. Oktober 2017. Der französische Fotograf Philippe de Poulpiquet begleitete im Januar 2017 die Teams von Handicap International, die sich in Jordanien und im Libanon um syrische Geflüchtete kümmern. Aus diesen einzigartigen Geschichten ist die Ausstellung entstanden, die 12 Opfer zu Wort kommen lässt, deren Leben innerhalb von Sekunden aus den Fugen geriet. Ihre Geschichten stehen beispielhaft für die hunderttausenden Leben, die auf tragische Weise durch den Krieg zerstört werden. Leben, die wieder neu aufgebaut werden und ganz von vorne beginnen müssen. 
18 September 2017
Einsatzländer

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