Der Jahresbericht 2016 von Handicap International ist jetzt verfügbar!

Dank der tollen Unterstützung unserer Spender und Partner in der Schweiz konnten wir 2016 32 Länder mit mehr als 8 Millionen Schweizer Franken unterstützen. Wir haben unser Engagement gegen den Einsatz explosiver Waffen in bewohnten Gebieten verstärkt und an internationaler Anerkennung gewonnen: Handicap International belegt den 8. Platz der weltweit besten NROs im Ranking von NGO Adivsor 2016. Diese Wertschätzung und Ihre Großzügigkeit bestärken uns noch weiter in unserem Anliegen, an der Seite der Schutzbedürftigsten und der Menschen mit Behinderung zu arbeiten.

Wiam ist vier Jahre alt und kommt aus Syrien. Sie leidet unter einer angeborenen Krankheit und kann nicht normal gehen. Handicap International hat sie mit einem Rollator und einem Rollstuhl ausgestattet. | © Till Mayer / Handicap International

Weitere Einzelheiten zu unserer Arbeit lassen wir Sie diesem Jahresbericht entnehmen. Er zieht Bilanz über unsere weltweite Arbeit für Menschen mit Behinderungen und Schutzbedürftige im Jahr 2016.

2016: 337 Projekte in 56 Ländern

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Nadia Ben Said
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Gewalt im Gaza-Streifen: HI fordert Schutz für die Schutzbedürftigsten
© HI
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Gewalt im Gaza-Streifen: HI fordert Schutz für die Schutzbedürftigsten

Mehr als 610 Menschen wurden bei den jüngsten Demonstrationen am vergangenen Freitag an der Grenze zwischen Israel und Gaza verletzt. Handicap International (HI) ruft  alle Konfliktparteien dazu auf, den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten. Besonders besorgt ist HI um die besonders schutzbedürftigen Menschen und die zahlreichen Verletzten, die bleibende Behinderungen davontragen könnten. HI bekräftigt seine Forderung nach der Aufhebung der Blockade, die eine Strafe für die gesamte Bevölkerung Gazas darstellt – ganz besonders für die verletzten Menschen.

Schussverletzung – ein traumatisches Erlebnis Nothlife

Schussverletzung – ein traumatisches Erlebnis

Ahmed ist erst 15 Jahre alt. Bei einer Demonstration an der Grenze zwischen Gaza und Israel wurde er am rechten Oberschenkel oberhalb des Knies angeschossen. Jetzt ist er bei HI in Behandlung. Sobald seine Wunde vernarbt ist, kann er mit der Physiotherapie beginnen. HI steht im außerdem mit psychologischer Unterstützung zur Seite, um das Erlebte zu verarbeiten.

GAZA: Notfalltherapien zur Vermeidung von Behinderungen dringend erforderlich
© Ali Jadallah / Anadolu Agency / AFP
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GAZA: Notfalltherapien zur Vermeidung von Behinderungen dringend erforderlich

Bei Demonstrationen am 14. und 15. Mai wurden an der Grenze zwischen Gaza und Israel rund 3.000 Menschen verletzt. Die medizinische Versorgung in Gaza ist durch die plötzliche Ankunft einer grossen Zahl von Opfern völlig überlastet. Handicap International (HI) stellt Notfall-Rehamassnahmen bereit, um zu verhindern, dass Patienten eine dauerhafte Behinderung entwickeln.