Ein Spender auf Projektbesuch

Kambodscha

Herr Clerc, ein langjähriger Spender von Handicap International Schweiz, hat seine Ferien in Kambodscha genutzt, um mit seinen eigenen Augen unsere Projekte zu erkunden, die er unterstützt. Mit seiner Tochter konnte er das Rehabilitationszentrum in Kompong Cham besichtigen.

Mle Clerc avec les enfants accueillis au centre de réadaptation | François Clerc

Von der Spende zur Realität

„Ich bin Spender von Handicap International. Vor ein paar Jahren hatte mich ein Brief  dieser Organisation sehr berührt, der die Geschichte von Kahna, einem kleinen Mädchen aus Kambodscha, erzählte. Sie war das Opfer einer Minenexplosion. Als wir beschlossen, unseren Urlaub in Kambodscha zu verbringen, nahm ich mit Handicap International Kontakt auf, um zu erfahren, ob es möglich wäre, die Projekte vor Ort zu besichtigen und vielleicht sogar das kleine Mädchen zu besuchen. Wir wollten uns der Arbeit bewusst werden, die dort gemacht wird. Handicap International schlug uns vor, das Rehabilitationszentrum in Kampong Cham zu besuchen.

Als wir in Kambodscha ankamen, nahmen wir ein Taxi von der Hauptstadt aus, um Kompong Cham zu erreichen. Das ist eine kleine Stadt, die zwei bis drei Stunden Fahrzeit entfernt von Pnomh Penh liegt. Dort haben wir die Orthopädiewerkstatt besucht. Es war sehr interessant, die Mitarbeitenden dabei zu beobachten, wie sie die Prothesen anfertigten. Sie haben auf solch handwerkliche Weise gearbeitet! Sie waren alle erfahren und schienen sehr engagiert zu sein.“

Einsatzländer

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UNSERE NEUE BRIEFPOST AUS KAMBODSCHA
© Gaspard Durosselle / Handicap International

UNSERE NEUE BRIEFPOST AUS KAMBODSCHA

Jedes Jahr schicken wir unseren Spenderinnen und Spendern Neuigkeiten aus unseren Projekten in Kambodscha. Dieses Land hat für uns einen hohen symbolischen Stellenwert, denn es repräsentiert die Anfänge unserer Arbeit als Organisation im Jahr 1982. Handicap International ist immer noch vor Ort und begleitet weiterhin besonders schutzbedürftige Kambodschaner – unter ihnen auch tausende Überlebende von Unfällen mit Minen und explosiven Kriegsresten.

Kanhara – die Geschichte einer Kämpferin
© S. de Groeve / Handicap International

Kanhara – die Geschichte einer Kämpferin

Die zehnjährige Kanhara wohnt in einem kleinen Dorf an der Strasse, die die Städte Kompong Cham und Siem Reap miteinander verbindet. Dieses kleine Mädchen musste sich sein rechtes Bein und den rechten Arm amputieren lassen, nachdem es von einem Lastwagen angefahren worden war. Da war Kanhara gerade einmal vier Jahre alt. Seit 2015 bekommt sie Unterstützung vom Handicap International Rehabilitationszentrum in Kompong Cham. Die zehnjährige Kanhara betrachtet uns mit ihrem sehr ernsten Blick. Es ist der Blick eines tapferen Mädchens, das das Leben nicht geschont hat und das bereits in diesen jungen Jahren weiss, was es heißt, ums Überleben kämpfen zu müssen.

Sozialarbeiterin Davann: mit dem Roller an der Seite der Schwächsten
(c) Lucas Veuve / Handicap International

Sozialarbeiterin Davann: mit dem Roller an der Seite der Schwächsten

Davann, 42, ist Sozialarbeiterin. Sie fungiert als Verbindungsglied zwischen den in Dörfern lebenden Männern, Frauen und Kindern mit Behinderung und dem Rehabilitationszentrum von Kampong Cham. Davann ist ein unverzichtbares Glied in der Solidaritätskette, die in dieser Region Kambodschas die ärmsten und isoliertesten Menschen unterstützt.