Erdbeben in Afghanistan und Pakistan: Handicap International beurteilt die Lage

Nothlife
Afghanistan Pakistan

Ein schweres Erdbeben hat die Grenzregion zwischen Afghanistan und Pakistan erschüttert. Unsere lokalen Teams sind bereit, mit der gesamten Expertise von Handicap International Nothilfe für die Überlebenden zu leisten.

Ein verletzter Junge nach einem starken Erdbeben in Peshawar im Nordosten Pakistan

Ein Pakistanischer Mann bringt ein verletzter Junge ins Krankenhaus nach einem starken Erdbeben in Peshawar im Nordosten Pakistan | © Ahmad Sidique / XINHUA

Laut ersten Schätzungen wurden Dutzende Menschen getötet,  Hunderte verletzt. Das Epizentrum liegt 170 km von der afghanischen Hauptstadt Kabul entfernt in der Region Badakhshan, einem bergigen Gebiet im Hindukusch. Das Beben war bis nach Indien spürbar.

Die abgeschiedene Region, die bereits in der Vergangenheit von tödlichen Erdbeben heimgesucht  wurde, ist schwer zugänglich und Berichte über Opferzahlen und Sachschäden ändern sich stündlich. Schätzungsweise 931.807 Menschen leben innerhalb des 100-Kilometer-Radius des Epizentrums.

Handicap International ist seit 1987 in Pakistan und seit 1985 in Afghanistan im Einsatz. Die Organisation verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Unterstützung von Erdbebenopfern und stellte im April 2015 in Nepal, im Jahr 2010 auf Haiti und im Jahr 2008 in Pakistan Notfallmaßnahmen zur Verfügung. Das Ausmaß des Erdbebens wird derzeit beurteilt und die Teams von Handicap International stehen für Notfallmaßnahmen bereit.

Einsatzländer

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Nadia Ben Said
Verantwortliche Medien
(FR/DE/EN)

Tel : +41 22 710 93 36
n.ben-said@hi.org

HELFEN
Sie mit

Lesen sie weiter

Gewalt im Gaza-Streifen: HI fordert Schutz für die Schutzbedürftigsten
© HI
Nothlife

Gewalt im Gaza-Streifen: HI fordert Schutz für die Schutzbedürftigsten

Mehr als 610 Menschen wurden bei den jüngsten Demonstrationen am vergangenen Freitag an der Grenze zwischen Israel und Gaza verletzt. Handicap International (HI) ruft  alle Konfliktparteien dazu auf, den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten. Besonders besorgt ist HI um die besonders schutzbedürftigen Menschen und die zahlreichen Verletzten, die bleibende Behinderungen davontragen könnten. HI bekräftigt seine Forderung nach der Aufhebung der Blockade, die eine Strafe für die gesamte Bevölkerung Gazas darstellt – ganz besonders für die verletzten Menschen.

Schussverletzung – ein traumatisches Erlebnis Nothlife

Schussverletzung – ein traumatisches Erlebnis

Ahmed ist erst 15 Jahre alt. Bei einer Demonstration an der Grenze zwischen Gaza und Israel wurde er am rechten Oberschenkel oberhalb des Knies angeschossen. Jetzt ist er bei HI in Behandlung. Sobald seine Wunde vernarbt ist, kann er mit der Physiotherapie beginnen. HI steht im außerdem mit psychologischer Unterstützung zur Seite, um das Erlebte zu verarbeiten.

GAZA: Notfalltherapien zur Vermeidung von Behinderungen dringend erforderlich
© Ali Jadallah / Anadolu Agency / AFP
Nothlife

GAZA: Notfalltherapien zur Vermeidung von Behinderungen dringend erforderlich

Bei Demonstrationen am 14. und 15. Mai wurden an der Grenze zwischen Gaza und Israel rund 3.000 Menschen verletzt. Die medizinische Versorgung in Gaza ist durch die plötzliche Ankunft einer grossen Zahl von Opfern völlig überlastet. Handicap International (HI) stellt Notfall-Rehamassnahmen bereit, um zu verhindern, dass Patienten eine dauerhafte Behinderung entwickeln.