Neuer Geschäftsleiter bei Handicap International Schweiz

Veranstaltung
Schweiz

Seit dem 15. Dezember 2018 ist Marco Kirschbaum neuer Geschäftsleiter von Handicap International Schweiz. Er löst Petra Schroeter ab, die diese Funktion seit 2011 ausgeübt hat.

Petra Schroeter und Marco Kirschbaum

Petra Schroeter und Marco Kirschbaum | © Basile Barbey / HI

Marco Kirschbaum bringt für den Posten des Geschäftsleiters von Handicap International (HI) umfassende Erfahrungen im Bereich der humanitären Arbeit, der Kapazitätsentwicklung von NGOs und der Dialogförderung mit. Seit 2014 war er für die Special Monitoring Mission to Ukraine der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) tätig, seit 2016 als stellvertretender Leiter des Regionalbüros in Donetsk. Zuvor war er Direktor der NGO Management Association, einer in Genf ansässigen Vereinigung, die Managementweiterbildung für NGOs anbietet. Für das IKRK (Internationales Komitee vom Roten Kreuz) arbeitete er über viele Jahre als Delegierter in Asien, dem Mittleren Osten und Afrika sowie am Hauptsitz in Genf.  

Marco Kirschbaum sieht seine zentrale Aufgabe bei HI in der verstärkten Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in alle Aspekte der humanitären Hilfe. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit wird auch die Ausweitung der Kampagne zum Stopp der Bombardierung von Zivilisten in Kriegsgebieten sein. Die Weiterentwicklung von Partnerschaften in der Schweiz ist eine weitere Priorität. 

Petra Schroeter wird weiterhin für HI arbeiten und übernimmt die Funktion der Direktorin für Institutionelle Beziehungen und Finanzierung. Ihr neuer Aufgabenbereich wird die Schweizer institutionellen Partner sowie die im Internationalen Genf vertretenen multilateralen Akteure umfassen. Dazu zählt unter anderem die Repräsentation von HI in den NGO-Netzwerken und die Teilnahme an Diskussionen und Arbeitsgruppen zum Thema institutionelle Geldgeber. 

Im Vorstand des Nationalen Vereins der Schweiz von HI gab es im Juni ebenfalls einen Wechsel: Bernard Poupon, Präsident seit der Gründung von HI Schweiz 1996, übergab die Leitung an Christophe Wilhelm, der seit 2013 Mitglied des Vorstands ist. Jean-Luc Rossier, Mitbegründer von HI Schweiz, wurde als Vize-Präsident gewählt.

Christophe Wilhelm und Marco Kirschbaum | © Basile Barbey

Pressemitteilung als PDF lesen.

Einsatzländer

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Nadia Ben Said
Verantwortliche Medien
(FR/DE/EN)

Tel : +41 22 710 93 36
n.ben-said@hi.org

HELFEN
Sie mit

Lesen sie weiter

Fortschritte bei den Verhandlungen gegen Bombenangriffe in Wohngebieten
© Valentina Sulmoni / HI
Stop Bombing Civilians

Fortschritte bei den Verhandlungen gegen Bombenangriffe in Wohngebieten

Handicap International (HI) Schweiz hat letzte Woche in Genf einen Panzer aus Luftballons aufgestellt, um auf die letzte Verhandlungsrunde gegen den Einsatz von Explosivwaffen in bewohnten Gebieten aufmerksam zu machen, die vom 6. bis 8. April im Palais des Nations stattgefunden hat. Bei den Gesprächen zwischen Vertreter:innen internationaler Organisationen, der Zivilgesellschaft, darunter Handicap International, und den Delegationen von mehr als 60 Staaten wurden echte Fortschritte erzielt.

2021 – Vielen Dank für Ihre Grosszügigkeit! Veranstaltung

2021 – Vielen Dank für Ihre Grosszügigkeit!

Trotz eines schwierigen Jahres hat Ihre Unterstützung Tausende von Menschen zum Lächeln gebracht. Dank Ihrer Grosszügigkeit haben 4 Millionen Menschen in 59 Ländern unsere Hilfe erhalten. Entdecken Sie unser Dankeschön im Video.

Nein zu Bombenangriffen auf die Zivilbevölkerung: Petition von Handicap International Schweiz wird bereits von 31 Parlamentarier:innen unterstützt Minen und andere Waffen

Nein zu Bombenangriffen auf die Zivilbevölkerung: Petition von Handicap International Schweiz wird bereits von 31 Parlamentarier:innen unterstützt

Vom 2. bis 4. Februar 2022 wird die letzte Konsultationsrunde für eine politische Erklärung gegen den Einsatz von Explosivwaffen in Wohngebieten im Palais des Nations in Genf stattfinden. Bereits 31 Parlamentarier:innen unterstützen unseren Kampf gegen die Bombardierung von Zivilist:innen. Gemeinsam rufen wie die Schweiz dazu auf, sich für einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung starkzumachen.