Neymar Jr wird Botschafter für Handicap International

Der brasilianische Fussballer Neymar Jr ist der neue Botschafter der humanitären Hilfsorganisation Handicap International. Aus diesem Anlass veranstaltete die Organisation am Dienstag ein Event am Platz der Nationen in Genf. Mit der Partnerschaft stellt Neymar Jr seine grosse Beliebtheit in den Dienst eines wichtigen Anliegens: dem Schutz der Bedürftigsten auf der ganzen Welt, der Menschen mit Behinderung in armen Ländern und der Opfer von bewaffneten Konflikten und Naturkatastrophen.

Neymar Jr wird Botschafter für Handicap International | (c) Pierre Albouy / Handicap International

Als erste konkrete Aktion richtete Neymar Jr als Botschafter von Handicap International eine Nachricht an Menschen mit Behinderung in aller Welt, mit der er ihnen seine Solidarität bekundete. Um 15 Uhr stieg  der Fussballer auf dem Platz der  Nationen in Genf auf die Skulptur „Broken Chair“. Dieses vor 20 Jahren von Handicap International errichtete, vom Schweizer Künstler Daniel Berset geschaffene Kunstwerk ruft vor dem Sitz der Vereinten Nationen in Genf zum Verbot von Landminen auf.

Von dem riesigen, symbolträchtigen Stuhl in Genf aus erinnerte Neymar Jr in einer Botschaft die Staatengemeinschaft an ihre Pflicht zur Inklusion von Menschen mit Behinderung. Symbolisch wurde die Botschaft durch einen Fussball mit dem Logo von Handicap International dargestellt,  den Neymar Jr in die Fahnenallee vor dem Palais der Nationen kickte, dem europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen. 

Neymar Jr engagiert sich für Handicap International, um die gesamte Arbeit der Organisation zugunsten von Menschen mit Behinderung in ärmeren Ländern sowie für die Opfer von Naturkatastrophen und bewaffneten Konflikten zu unterstützen. 

Der Kontakt zwischen Fussballstar und  der humanitären Hilfsorganisation kam über das Thema  Prothesen und Gehhilfen für Kinder mit einer Amputation zustande.

Das Thema liegt Neymar Jr sehr am Herzen und er hatte sich bereits früher dafür stark gemacht.

Bei der Recherche nach entsprechenden weltweiten Hilfsaktionen wurde er Anfang 2016 auf die Arbeit von Handicap International aufmerksam. Danach wollte er die Projekte der Organisation in einem Einsatzland besuchen, was jedoch aus zeitlichen Gründen bisher noch nicht möglich war.

Im Oktober 2016 unterstütze er in den sozialen Netzwerken den Nothilfe-Einsatz von Handicap International nachdem Tropensturm Matthew auf Haiti.

Als die Organisation ihn nach Genf zur Veranstaltung am Broken Chair einlud, sagt er zu. Anlässlich dieses Events wurde er der erste internationale Botschafter von Handicap International.

 

Bilder und Videos verfügbar:

http://www.freestudios.ch/livraison/display.php?key=a3e7e20bf9ff3bcac1aadedd3f5604fe

https://www.dropbox.com/sh/4qqxlaoffg3zbd5/AAC03g_XaqpPUkLAon2x3-2Qa?dl=0

15 August 2017
Einsatzländer

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Nadia Ben Said
Verantwortliche Medien
(FR/DE/EN)

Tel : +41 22 710 93 36
n.ben-said@hi.org

HELFEN
Sie mit

Lesen sie weiter

Amerikanische "intelligente" Landminen bringen die Zivilisten in grosse Gefahr
Basile Barbey / HI
Minen und andere Waffen Nothlife Stop Bombing Civilians

Amerikanische "intelligente" Landminen bringen die Zivilisten in grosse Gefahr

Anlässlich des Internationalen Tages der Sensibilisierung für Minen am 4. April wir fordern die Schweizerinnen und Schweizer auf, Druck auf die USA auszuüben. Diese sollen die am 31. Januar angekündigte Entscheidung über den erneuten Einsatz von Antipersonenminen rückgängig machen.

Interview mit Daniel Suda-Lang über seine Projektreise nach Kolumbien
(c) Daniel Suda-Lang / HI
Minen und andere Waffen Stop Bombing Civilians

Interview mit Daniel Suda-Lang über seine Projektreise nach Kolumbien

Anlässlich des Internationalen Tags zur Aufklärung über Minengefahren und zur Unterstützung bei Antiminenprogrammen am Samstag, den 4. April, stellen wir den Erfahrungsbericht von Daniel Suda-Lang vor. Daniel ist einer unserer Mitarbeitenden in Genf und Anfang März nach Kolumbien gereist. 

Mit Expertise gegen Covid-19
© Dominique Pichard / HI (Archive HI)
Gesundheit und Prävention Nothlife

Mit Expertise gegen Covid-19

Handicap InternationaI (HI) prüft derzeit die Einsatzmöglichkeiten, um Menschen mit Behinderung und andere Risikogruppen sowie die eigenen Teams vor dem Coronavirus zu schützen. Dabei soll das Fachwissen aus früheren Nothilfeaktionen und die Erfahrung aus Cholera oder Ebola-Epidemien für den Schutz der besonders gefährdeten Menschen eingesetzt werden.