Solarenergie: Dicko arbeitet für eine bessere Zukunft in Mali

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Mali

Mit unserer Unterstützung installiert und repariert Dicko Solarpanels, um seine Familie zu versorgen.

| © HI

Für junge Erwachsene ist es in Mali schwierig, eine bezahlte Arbeit zu finden. In manchen Gegenden sind bis zu einem Drittel der jungen Menschen arbeitslos. Wir helfen ihnen, Qualifikationen und finanzielle Unterstützung zu erhalten, um ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Einige zielen darauf ab, einen positiven Einfluss auf die Umwelt zu haben.

Fachwissen und finanzielle Unterstützung

Dicko ist ein junger Vater und ein erfahrener Elektriker. Er erklärt, wie wir ihm helfen, seine Ambitionen zu erreichen: 

«Ich wollte mein Geschäft ausbauen, aber ich konnte keine grossen Projekte übernehmen, weil ich nicht alle notwendigen Geräte finanzieren konnte. Nachdem ich Handicap International meinen Geschäftsplan vorgestellt hatte, erhielt ich eine Schulung zur Installation und Reparatur von Solarzellen sowie einen Zuschuss für den Kauf von Geräten.»

Solarlösung 

«Durch meine Spezialisierung auf Solarenergie habe ich einzigartige Fähigkeiten. Ich möchte zur Vermarktung von Solarenergie-Materialien und -Anlagen in Mali beitragen und die Menschen davon überzeugen, in Solarprodukte zu investieren. Ich träume davon, andere Menschen einstellen zu können und so die Arbeitslosigkeit in meiner Region zu bekämpfen.»

Hoffnung auf eine bessere Zukunft trotz mehrerer Krisen

Seit 2012 häufen sich in Mali die Schwierigkeiten. Steigende Kriminalität, der Einsatz von improvisierten Sprengsätzen (IEDs) und die Präsenz bewaffneter Gruppen, die extreme Gewalt anwenden, haben Hunderttausende von Menschen aus ihren Häusern vertrieben. Der Klimawandel (schwere Überschwemmungen und intensive Dürre) hat die Krise verschärft: Fast sieben Millionen Menschen sind jetzt auf humanitäre Hilfe angewiesen. 

Wir haben bereits 50 jungen Maliern geholfen, einen Arbeitsplatz im Solarenergiesektor zu finden. Bis Ende 2021 werden 3‘000 junge Menschen wie Dicko die Ausbildung und die Mittel erhalten haben, die sie brauchen, um sich eine stabile und nachhaltige Zukunft aufzubauen.

12 Februar 2021
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Nadia Ben Said
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