Gehe zum Hauptinhalt
 
 

HI unterstützt venezolanische Migranten in Kolumbien

Nothlife
Kolumbien

Kolumbien beherbergt derzeit mehr als eine Million Migrant/-innen aus Venezuela. Handicap International leistet Nothilfe für die besonders Schutzbedürftigen unter ihnen.

HI unterstützt spielerisch eine Gruppe venezolanischer Kinder in Kolumbien mit psychosozialer Hilfe.

HI unterstützt spielerisch eine Gruppe venezolanischer Kinder in Kolumbien mit psychosozialer Hilfe. | © HI

Seit 2013 steckt Venezuela in einer schweren wirtschaftlichen, politischen und sozialen Krise. Der Zugang der Bevölkerung zu Gesundheitsversorgung, sanitären Einrichtungen und Nahrungsmitteln ist erheblich eingeschränkt und die humanitären Bedürfnisse sind beträchtlich gestiegen. Mindestens 3,4 Millionen Venezolaner/-innen sind aus ihrem Land geflohen, davon 2,7 Millionen in die Länder Lateinamerikas und der Karibik. Laut Angaben der Vereinten Nationen befinden sich allein in Kolumbien mehr als eine Million Geflüchtete.

Im November 2018 untersuchte HI in Zusammenarbeit mit der Nichtregierungsorganisation DRC (Danish Refugee Council) den Bedarf von Migrant/-innen in La Guajira, einem Grenzgebiet in Nordkolumbien.Seit April 2019 leistet HI im Transitzentrum Maicao an der Grenze zu Venezuela psychologische Unterstützung für die dort lebenden Migrantinnen und Migranten.

In Zusammenarbeit mit den Nichtregierungsorganisationen DRC und Pastoral Social (Caritas Colombia) plant HI[1] auch Reha-Maßnahmen für die schutzbedürftigsten Menschen (Menschen mit Behinderung, ältere Menschen, indigene Bevölkerung usw.). Außerdem werden lokale Rehabilitationsorganisationen beispielsweise durch Schulungen unterstützt. Darüber hinaus will HI mit speziellen Aktivitäten den sozialen Zusammenhalt zwischen der kolumbianischen und venezolanischen Bevölkerung fördern und zu einem friedlichen Miteinander zwischen den verschiedenen Gruppen beitragen.

Hilfe für die venezolanische Bevölkerung in Medellín

In Medellín, der zweitgrößten Stadt Kolumbiens, startet HI in Zusammenarbeit mit der Stadt ein Nothilfeprogramm. Dabei hilft HI mehr als 1.000 Menschen aus Venezuela mit psychologischer Unterstützung und mit Beratung für die notwendigen Behördengänge, um Zugang zur grundlegenden Versorgung, medizinischen Hilfe usw. zu erhalten. Außerdem organisiert HI in Medellín sportliche, kulturelle und andere Aktivitäten zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der soziokulturellen Integration der Migrant/-innen.

24 Mai 2019
Einsatzländer

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Nadia Ben Said
Verantwortliche Medien
(FR/DE/EN)

Tel : +41 22 710 93 36
n.ben-said@hi.org

HELFEN
Sie mit

Lesen sie weiter

Covid-19 in Bangladesch, Indien und Pakistan: Situation ist alarmierend
© HI
Nothlife

Covid-19 in Bangladesch, Indien und Pakistan: Situation ist alarmierend

In Südasien ist ein sehr besorgniserregender Anstieg der Fälle der Covid-19-Epidemie zu verzeichnen, insbesondere in Indien, Pakistan und Bangladesch, wo Handicap International (HI) interveniert. In diesen drei Ländern gibt es bereits 565'000 Fälle von Infizierten, darunter über 330'000 Menschen in Indien, das damit an vierter Stelle der Länder mit Covid-19 Erkrankungen darstellt. Für die schutzbedürftigsten Menschen ist diese Situation besonders schwierig, da durch die Gesundheitskrise ihr Zugang zu medizinischer Versorgung und humanitärer Hilfe eingeschränkt ist. 

Hilfe für venezolanischen Flüchtlinge in Kolumbien
© HI
Gesundheit und Prävention Nothlife

Hilfe für venezolanischen Flüchtlinge in Kolumbien

In Kolumbien leben derzeit 1,8 Millionen Geflüchtete aus Venezuela, die ihr Land verlassen haben. Handicap International (HI) leistet Nothilfe für die besonders Schutzbedürftigen unter ihnen und unterstützt die kolumbianischen Aufnahmegemeinden. 

Ruanda : Schulstunden im TV
© HI
Gesundheit und Prävention Nothlife

Ruanda : Schulstunden im TV

Auch Ruanda ist von der Coronavirus-Pandemie und Ausgangssperren betroffen. Unsere Teams klären auf und verteilen Schutzmasken sowie Lebensmittel. Ausserdem bieten sie Online-Kurse im Fernsehen für Schüler/-innen mit Behinderung an.