Republik Zentralafrika

In der Zentralafrikanischen Republik unterstützt HI humanitäre Organisationen durch die Bereitstellung von Logistiklösungen zur Verbesserung der Lagerung und Verteilung der humanitären Hilfe.

Ein Fahrer, der für HI in der Zentralafrikanischen Republik arbeitet

Ein Fahrer, der für HI in der Zentralafrikanischen Republik arbeitet | © Handicap International

Laufende aktivitäten

Wir starteten im Dezember 2015 ein Projekt in der Zentralafrikanischen Republik, um vor Ort tätige humanitäre Organisationen bei der Logistik zu unterstützen, mit dem Ziel die Reichweite und Wirksamkeit der humanitären Hilfe zu verbessern und den durch die Krise geschwächten Menschen, einschließlich der Vertriebenen, zu helfen.

Um dies zu bewerkstelligen, verbessern wir auch die Transportmittel in der Hauptstadt Bangui und dem Rest des Landes, setzen Landebahnen für Flugzeuge wieder instand und verbessern die logistische Organisation von Lagern für humanitäre Hilfsmittel (Medikamente, Gegenstände zur Sicherung der Grundbedürfnisse etc.).

 


 

Einsatzbebreiche

HELFEN
Sie mit

Hintergrund

Karte der HI Intervention in RZA

Laut den Vereinten Nationen ist die Zentralafrikanischen Republik das ärmste Land der Welt. Seit 2012 ist ethnische und religiöse Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik an der Tagesordnung - vor allem seit dem Putsch der Seleka-Rebellen im März 2013.

Die Zentralafrikanische Republik steht in der Rangliste des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) des Human Development Indexes mit 188 Länder an letzter Stelle. Die Bevölkerungsanzahl liegt bei knapp 5 Millionen Einwohnern. Die Wirtschaft der Zentralafrikanischen Republik besteht größtenteils aus Landwirtschaft.

Seit der Unabhängigkeit 1958 leidet das Land unter chronischer Instabilität. Im Jahr 2013 brach die Gewalt zwischen den Gruppen Anti-Balaka (Christen) und Seleka (Muslime) aus und brachte das Land in eine Spirale des Chaos. Zahlreiche Zivilisten wurden Opfer von Gewalttaten. Fast 700.000 Menschen wurden vertrieben, eine halbe Million flohen in die Nachbarländer. Die Hälfte der Bevölkerung benötigt humanitäre Hilfe. Der im Jahr 2014 entsandten Friedensmission der Vereinten Nationen (MINUSCA) mit fast 12.000 Mann ist es nicht gelungen, die Stabilität wiederherzustellen.

Einsatzländer