Republik Zentralafrika

Geprägt von einer chronischen Instabilität zählt die Zentralafrikanische Republik (Zentralafrika) zu den ärmsten Ländern der Welt und ist auf einem der letzten Plätze des Human Development Index. Aufgrund der humanitären Krise, die das Land seit 2012 lähmt, sind wir seit 2015 vor Ort im Einsatz. 

Ein Fahrer der mit Handicap International arbeitet.

© Handicap International

Laufende aktivitäten

Unser Projekt begann im Dezember 2015 und zielt darauf ab, ein logistisches Netzwerk zwischen den humanitären Organisationen, die vor Ort aktiv sind, zu etablieren. Damit soll zum einen die humanitäre Hilfe effektiver organisiert werden und zum anderen den besonders stark von der Krise Betroffenen (Geflüchtete oder Dörfer, die von der Außenwelt abgeschnitten wurden) geholfen werden.

Um dies zu bewerkstelligen, verbessern wir auch die Transportmittel in der Hauptstadt Bangui und dem Rest des Landes, setzen Landebahnen für Flugzeuge wieder instand und verbessern die logistische Organisation von Lagern für humanitäre Hilfsmittel (Medikamente, Gegenstände zur Sicherung der Grundbedürfnisse).

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Hintergrund

Seit 2012 ist Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik an der Tagesordnung - vor allem seit dem Putsch der Séléka-Rebellen im März 2013.

Die Unsicherheit im Land addiert sich zu der extremen Armut und verschlimmert die bereits ernste humanitäre Lage des Landes. Politisch ist das Land sehr instabil und regelmäßige Militärputsche ließen einen demokratischen Übergang immer wieder scheitern. Im Jahr 2015 setzte das UN-Entwicklungsprogramm das Land auf Platz 187 von 188 des Human Development Index. Die Bevölkerung beträgt 5 Millionen Menschen und die Lebenserwartung liegt bei etwa 50 Jahren.

Einsatzländer