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Sierra Leone

Handicap International (HI) arbeitet in Sierra Leone daran, den Zugang zu Bildung für alle, einschliesslich Kindern mit Behinderung, zu gewährleisten. Wir setzen uns dafür ein, die Lebensqualität und die psychische Gesundheit von Menschen zu verbessern, die psychosoziale Problemen haben oder mit einer psychischen Störung leben.

Spielende Kinder in Sierra Leone

Spielende Kinder in Sierra Leone | © Federico Saracini / HI

Laufende Aktivitäten

Im Jahr 1996 startete Handicap International (HI) mit der Eröffnung eines Rehabilitationszentrums in Bo die ersten Aktivitäten im Land. Seitdem hat HI massgeblich dazu beigetragen, eine Grundlage für Reha-Massnahmen zu schaffen und die Agenda für inklusive Bildung, Schutz und psychische Gesundheit in Sierra Leone durch verschiedene Projekte zu fördern. 

Die HI-Teams haben auch auf die grossen gesundheitlichen Notfälle des letzten Jahrzehnts reagiert, darunter der Ebola-Ausbruch von 2013 bis 2015 und die aktuelle Corona-Pandemie. 

Seit dem ersten Einsatz im Jahr 1996 hat HI Zehntausende von Menschen unterstützt, darunter Menschen mit Behinderung, Mädchen, Kinder und Frauen, die Unterstützung brauchten, um das Leid zu lindern, das durch fehlenden Zugang zu Dienstleistungen und soziale Ungerechtigkeit entstanden ist. 

Neuigkeiten aus den Projekten

Amie fühlt sich jetzt in ihrer schulischen Ausbildung unterstützt und kann endlich lesen und schreiben lernen
© J. McGeown / HI
Inklusion Inklusion

Amie fühlt sich jetzt in ihrer schulischen Ausbildung unterstützt und kann endlich lesen und schreiben lernen

Amie, 7 Jahre alt, wurde mit einer körperlichen Behinderung geboren: neben einer allgemeinen Schwäche leidet sie unter Problemen Koordination. In unserem Projekt "Girls Education Challenge" kann sie lernen. Lesen und Schreiben. Lesen Sie seine Geschichte heraus.

Sierra Leone offiziell für Ebola-frei erklärt
© J-B. Richardier / Handicap International
Gesundheit und Prävention Nothlife

Sierra Leone offiziell für Ebola-frei erklärt

Nach Liberia feiert nun auch Sierra Leone das offizielle Ende der Ebola-Epidemie auf seinem Staatsgebiet. Handicap International hat intensiv an diesem Erfolg mitgearbeitet.

Ebola in Sierra Leone: William Parmar, Logistikkoordinator in Sierra Leone von Februar bis Mai 2015
© William Parmar

Ebola in Sierra Leone: William Parmar, Logistikkoordinator in Sierra Leone von Februar bis Mai 2015

William Parmar ist von einer viermonatigen Mission in Sierra Leone zurück, wo er als Logistikkoordinator für die verschiedenen Projekte von Handicap International im Einsatz war. Er berichtet von seinen Erfahrungen und den sehr speziellen Bedingungen dieser Aufgabe.

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Hintergrund

Karte des HI-Einsatzes in Sierra Leone

Sierra Leone hat mehrere Krisenzeiten erlebt: Von 1991 bis 2002 verwüstete ein Bürgerkrieg das Land und zudem war Sierra Leone im Frühjahr 2014 stark von der Ebola-Pandemie betroffen.

Die Alphabetisierungsrate für Erwachsene in Sierra Leone betrug 2018 nur 43,21%. In den letzten zehn Jahren wurden zwar Fortschritte beim Zugang zu Bildung erzielt, aber bestimmte Gruppen, darunter Kinder mit Behinderung, bleiben ausgeschlossen. Etwa 67,4% der Kinder mit Behinderung sind in der Grundschule eingeschrieben, aber nur 6,2% in der Sekundarstufe II.

Menschen mit Behinderung sind in Sierra Leone mit physischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Barrieren konfrontiert, die ihnen den Zugang zu Bildung, Qualifizierung und Beschäftigung verwehren. Mädchen mit Behinderung erfahren in Sierra Leone grössere Ausgrenzung und Ungerechtigkeiten.

Anzahl der HI-Mitarbeiter*innen: 66
Eröffnungsdatum des Programms: 1996

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