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Indien

Handicap International (HI) fördert neben anderen Aktivitäten die inklusive Beschäftigung junger Menschen mit Behinderung in Zusammenarbeit mit der „Fondation Michelin“ in Indien. 

Junge mit Zerebralparese - HI Indien

Junge mit Zerebralparese - HI Indien | © D. Van Ophalvens / Handicap International

Laufende Aktivitäten

Handicap International (HI) bietet der „Fondation Michelin“ in Indien technische Unterstützung, einschliesslich der Entwicklung von Methoden und Werkzeugen, um den Zugang zu Beschäftigung für Menschen mit Behinderung zu verbessern. HI ermittelt, inwieweit Menschen mit Behinderung bereits bei Michelin Chennai integriert sind, z.B. in den Filialen und Abteilungen, und organisiert Schulungen, Sensibilisierungsveranstaltungen, Coachings usw. für Michelin-Mitarbeiter*innen.

Wir arbeiten auch daran, die Zahl der Autounfälle in Chennai zu reduzieren, indem wir Strategien zur Verringerung des Unfallrisikos für Kinder und Jugendliche in der Region entwickeln. HI führt Studien zum Risikoverhalten und Umfragen zur Verkehrssicherheit in der Umgebung von Schulen durch und organisiert Aufklärungsveranstaltungen zur Verkehrssicherheit für Schüler und andere Zielgruppen.

Neuigkeiten aus den Projekten

Covid-19 in Bangladesch, Indien und Pakistan: Situation ist alarmierend
© HI
Nothlife

Covid-19 in Bangladesch, Indien und Pakistan: Situation ist alarmierend

In Südasien ist ein sehr besorgniserregender Anstieg der Fälle der Covid-19-Epidemie zu verzeichnen, insbesondere in Indien, Pakistan und Bangladesch, wo Handicap International (HI) interveniert. In diesen drei Ländern gibt es bereits 565'000 Fälle von Infizierten, darunter über 330'000 Menschen in Indien, das damit an vierter Stelle der Länder mit Covid-19 Erkrankungen darstellt. Für die schutzbedürftigsten Menschen ist diese Situation besonders schwierig, da durch die Gesundheitskrise ihr Zugang zu medizinischer Versorgung und humanitärer Hilfe eingeschränkt ist. 

Zyklon Amphan: HI-Teams sind zur Stelle
© Cyclocane
Nothlife

Zyklon Amphan: HI-Teams sind zur Stelle

Der tropische Wirbelsturm Amphan traf am Mittwoch, den 20. Mai, Indien und Bangladesch. Millionen Menschen waren betroffen. Wir helfen weiterhin die Schwästen.

„Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich vergessen, dass ich eine Behinderung habe“
© H. Zahoor / Handicap International
Inklusion

„Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich vergessen, dass ich eine Behinderung habe“

Die Baramulla Tigers gegen die Kupwara Tigers: Anfang Juni 2016 organisierte Handicap International am Handwara Degree College im indischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir das allererste Kricketspiel, an dem Spielende mit und ohne Behinderung teilnah­men. Ein grosser Erfolg und eine Chance, die gesellschaftliche Inklusion junger Menschen mit Behinderung zu fördern. 

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Hintergrund

Karte des HI-Einsatzes in Indien

Indien ist ein grosses aufstrebendes Land und befindet sich in einem raschen Wachstum. Dennoch leben immer noch rund 30% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze und die wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede zwischen den verschiedenen Staaten des Landes sind enorm.

In Indien leben zwischen 55 und 90 Millionen Menschen mit Behinderung, die häufig Opfer von Gewalt und Ausgrenzung sind. Sie profitieren nicht von der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes; sie haben nur begrenzten Zugang zur Gesundheitsversorgung, Bildung und Beschäftigung und sind Opfer von Diskriminierung. Die Zahl der Menschen mit Behinderung wird durch verschiedene Faktoren wie Unterernährung, erschreckende Lebens- und Arbeitsbedingungen, begrenzten Zugang zur Gesundheitsversorgung, mangelnde Hygiene und begrenzten Zugang zu Informationen sowie durch Konflikte in einigen Regionen noch verschärft.

Es gibt zahlreiche Formen der Diskriminierung und sozialen Ausgrenzung, die in Indien vorherrschen, insbesondere gegen Frauen, Menschen aus den niedrigsten Kasten, aus verschiedenen Kulturen und aus isolierten ländlichen Gebieten. Menschen mit Behinderung sind vielfältigen Formen der Diskriminierung ausgesetzt und sind schlecht über die verfügbaren Sozialsysteme informiert.

Zudem ist das Land in hohem Masse Naturkatastrophen wie Dürren, Zyklonen, Überschwemmungen und Erdrutschen ausgesetzt.

Anzahl der HI-Mitarbeiter*innen: 4
Eröffnungsdatum des Programms: 1988
 

Einsatzländer