Somalia (Somaliland)

Handicap International engagiert sich in Somaliland, um die Rechte von Menschen mit Behinderung zu fördern und deren politische Teilhabe an den Wahlen im November 2017 zu verbessern. HI stellt sicher, dass schutzbedürftige Menschen, einschließlich Menschen mit Behinderungen, in die Notfallmaßnahmen zur Bekämpfung der Hungersnot in Westafrika miteinbezogen werden.

Schule für gehörlose Kinder in Hargeisa - HI Somaliland

Schule für gehörlose Kinder in Hargeisa - HI Somaliland | © C. Smets-Luna / HI

Laufende aktivitäten

Handicap International setzt sich dafür ein, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am lokalen politischen Leben und ihre öffentliche Repräsentation zu verbessern. Hierzu schulen wir Organisationen, die im Bereich "Menschen mit Behinderung" tätig sind, damit sie zu Schlüsselfiguren dieser Auseinandersetzung werden und Menschen mit Behinderung und deren Familien Schulungskurse anbieten können. Wir unterstützen sie fachlich (Management, Führungsqualität, Verwaltung, politische Bildung) und finanziell. Zudem sensibilisieren wir die Öffentlichkeit und die lokalen Entscheidungsträger für eine stärkere Einbeziehung von Menschen mit Behinderung bei den Wahlen.

Die Organisation fördert auch die Aufnahme der am meisten gefährdeten Menschen, einschließlich Menschen mit Behinderungen, in die Programme humanitärer Organisationen, die auf die Hungersnot in Westafrika reagieren. HI bildet freiwillige Helfer/-innen in der Gemeinschaft aus, um unterernährten Kindern zu helfen, insbesondere bei stimulierender Physiotherapie. HI analysiert die Barrieren, die Inklusion bislang verhindern, sensibilisiert die humanitären Organisationen für dieses Problem.

Neueste aus den projekten

Hungerkrise: tausende Menschen auf der Suche nach Nahrung
© R.Duly / Handicap International
Nothlife

Hungerkrise: tausende Menschen auf der Suche nach Nahrung

In ganz Ostafrika verlassen tausende Menschen auf der Suche nach Nahrungsmitteln die Sicherheit ihrer Häuser.  Bei so vielen vertriebenen Menschen besteht die Gefahr, dass einige durch das soziale Netz rutschen und keinen Zugang zu humanitärer Hilfe erhalten. Unsere Teams in Äthiopien, dem Südsudan und Somaliland arbeiten mit Hochdruck daran, dies nicht zuzulassen.

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