Medienmitteilungen 2021

 

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Steigende Opferzahlen durch Streubomben: Handicap International fordert die Staaten zur Einhaltung des humanitären Völkerrechts auf

Genf, 15. September 2021. Nach Angaben des Streubomben-Monitors 2021 ist die Zahl der Opfer von Streumunition innerhalb von drei Jahren um 30 Prozent gestiegen. Im heute veröffentlichten Bericht wird von mindestens 360 Opfern weltweit im Jahr 2020 ausgegangen. Am 20. und 21. September findet das Treffen der Vertragsstaaten der Oslo-Konvention über das Verbot von Streumunition statt. Handicap International fordert die Vertragsstaaten dazu auf, das humanitäre Völkerrecht einzuhalten, und diejenigen Staaten, die das Übereinkommen noch nicht unterzeichnet haben, der Konvention beizutreten.

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Afghanistan: Handicap International setzt ihre Projekte für besonders schutzbedürftige Menschen fort

Genf, der 30. August 2021. Handicap International (HI) hat die meisten Projekte für besonders schutzbedürftige Menschen in Afghanistan nach einer Unterbrechung von wenigen Tagen wieder aufgenommen. Der Bedarf an humanitärer Hilfe ist enorm in diesem Land, das durch einen jahrzehntelangen Konflikt verwüstet ist und zu einem der am schlimmsten verminten Ländern weltweit gehört. Heute haben 80 Prozent der afghanischen Bevölkerung in irgendeiner Form eine Beeinträchtigung, und mehr als 2,5 Millionen Erwachsene (14 Prozent) leben mit einer schweren Behinderung.

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Haiti: Die Teams von Handicap International helfen den zahlreichen Opfern

Genf, der 16. August 2021. Handicap International (HI) hat nach dem schweren Erdbeben in Haiti, das bisher mehr als 1’200 Menschenleben gefordert, Tausende verletzt und zahlreiche Schäden an der Infrastruktur angerichtet hat, seine Teams mobilisiert. Die Organisation kümmert sich in erster Linie um Verletzte, die Knochenbrüche erlitten oder Amputationen benötigten. Wie schon beim Erdbeben 2010 sind besonders schutzbedürftige Menschen – darunter Menschen mit Behinderungen, Kinder und ältere Menschen – am stärksten betroffen.

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Handicap International gibt ihren Jahresbericht 2020 heraus

Genf, 12. Juli 2021. Der Jahresbericht 2020 von Handicap International Schweiz (HI) ist jetzt veröffentlicht und blickt auf die Ereignisse dieses ganz besonderen Jahres zurück. Trotz der Einschränkungen und Schwierigkeiten waren die HI-Teams in der Lage, sich anzupassen und die Kontinuität der Projekte im Feld und in der Schweiz zu gewährleisten. 4 Millionen Menschen wurden unterstützt, indem sie im Rahmen eines von HI oder ihren Partnerorganisation durchgeführten Projekts im Jahr 2020 direkt eine Leistung erhalten haben.

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Russland und die USA: Hauptverursacher von Leid und Tod von Zivilisten durch Luftangriffe

Genf, 15. Juni 2021. Der russische Präsident Putin und der US-Präsident Biden treffen sich am Mittwoch, den 16. Juni in Genf. HI erinnert daran, dass Russland und die USA zu den Hauptverursachern von zivilen Opfern durch Luftangriffe gehören. Laut Action on Armed Violence (AOAV) sind die von den USA geführte Koalition, die von Saudi-Arabien geführte Koalition, Syrien und Russland die Hauptverursacher von zivilen Opfern durch Luftangriffe seit 2011.

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6 Jahre Krieg im Jemen: das Land durch endlosen Krieg verwüstet 

Genf, 26. März 2021. Der seit 6 Jahren andauernde Krieg im Jemen hat die grösste humanitäre Krise der Welt verursacht. Das Ausmass der Zerstörung der Infrastruktur durch massiven Bomben- und Granatenbeschuss in bewohnten Gebieten sowie die Kontamination durch Sprengkörper sind enorme Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Seit 2015 vor Ort, fordert Handicap International die Staaten auf, Massnahmen gegen die verheerenden Langzeitfolgen des Einsatzes von Sprengstoffwaffen in bewohnten Gebieten zu ergreifen. Sie müssen den Entwurf des internationalen Abkommens unterstützen, der derzeit verhandelt wird.

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10. Jahrestag des Syrien-Konflikts: «Es wird Generationen dauern, Syrien wiederaufzubauen.»

Genf, 11. März 2021. 10 Jahre nach Beginn des Konflikts dauern die Kämpfe in Syrien weiter an. Der Effort für den Wiederaufbau des Landes wird immens: die Vielfalt und das Ausmass der Explosivwaffen, die das Territorium verseuchen; die Infrastrukturen und Städte, die durch die kontinuierlichen Bombardierungen zerstört wurden; die vertriebene, verarmte und traumatisierte syrische Bevölkerung... Handicap International fordert die internationale Gemeinschaft auf, den verschiedenen humanitären Akteuren in Syrien die Mittel zum Handeln zu geben.

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Gegen die Bombardierung von Zivilisten: Die Schweiz sollte mehr tun!

Genf, 2. März 2021. Vom 3. bis 5. März 2021 treffen sich die Staaten online, um über die Bedingungen des internationalen Abkommens gegen die Bombardierung von bewohnten Gebieten zu diskutieren. Handicap International verurteilt die Entscheidung der Schweiz, militärischen Aktivitäten zum Nachteil der Zivilbevölkerung Vorrang zu geben und fordert sie auf, ihre Position zu überdenken.

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Neuer Geschäftsleiter bei Handicap International Schweiz

Genf, 2. Februar 2021. Daniel Suda-Lang übernimmt ab dem 1. Februar 2021 die Leitung von Handicap International Schweiz. Er löst Marco Kirschbaum ab, der diese Position seit 2018 innehatte.

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Bildung, Mädchen, Behinderung: Handicap International engagiert sich gegen Ausgrenzung

Genf, 26. Januar 2021. Nach Durchführung einer Studie, die in Burkina Faso, Mali und Niger realisiert wurde, warnt Handicap International vor der Ausgrenzung von Mädchen mit Behinderung von der Schule. Weltweit ist die Wahrscheinlichkeit, dass Frauen mit Behinderung Analphabetinnen sind, dreimal so hoch wie bei Männern ohne Behinderung. Um die Öffentlichkeit für dieses Problem zu mobilisieren, ruft die Organisation dazu auf, die Petition #School4all zu unterschreiben: Alle Kinder haben das Recht auf Bildung.

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