Pressemitteilungen 2017-2018

Handiflight: Eine Weltreise im Flugzeug für die Inklusion von Menschen mit Behinderung


Genf, 31. Januar 2018. Handiflight ist die Geschichte von Daniel Ramseier, der nach sechs Jahren Erfahrung im Team von Solar Impulse den verrückten Traum seiner Tochter Sarah verwirklicht: Im Rahmen eines solidarischen Projekts versammelt er 20 Piloten aus der ganzen Welt – die meisten von ihnen querschnittsgelähmt – um neun Monate in die aussergewöhnlichsten und anspruchsvollsten Regionen unseres Planeten zu fliegen.

Handicap International enthüllt neues Logo 


Genf, 24. Januar 2018. Zum 35. Geburtstag von Handicap International enthüllt die Organisation ihr neues Logo und ihre neue Baseline. Unter Begleitung der kanadischen Agentur Cossette hat HI ein neues starkes und sinnvolles Logo entwickelt sowie eine Baseline, die die Werte ausdrückt, die die Arbeit der Organisation leiten. Die Enthüllung der neuen Markenidentität wird von einer Werbekampagne mit Film- und Fotobeiträgen begleitet. 

Landminenmonitor 2017: Erneuter alarmierender Anstieg der Opfer seit drei Jahren


Genf, 14. Dezember 2017. Der heute veröffentlichte Landminenmonitor 2017 berichtet im dritten Jahr in Folge von einem dramatischen Anstieg der Opferzahlen von Minen und explosiven Kriegsresten.

WHO und Handicap International: Drei Millionen Menschen mit Verletzungen und Behinderungen in Syrien.


Genf, 11. Dezember 2017. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Handicap International (HI) machen auf die Bedürfnisse der geschätzten drei Millionen Menschen aufmerksam, die in Syrien mit Verletzungen und Behinderungen leben. Sie rufen die internationale Gemeinschaft dazu auf, ihre Unterstützung für Reha-Massnahmen und die Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu erhöhen.

Jemen: fünf NROs fordern sofortiges Ende der Kampfhandlungen und uneingeschränkten humanitären Zugang.


Genf, 5. Dezember 2017.Die unterzeichnenden Hilfsorganisationen fordern das sofortige Ende der Kampfhandlungen im ganzen Land, auch in Sanaa. Die Nichtregierungsorganisationen, die  im Jemen aktiv sind, appellieren an  die Konfliktparteien, den vollen und uneingeschränkten humanitären Zugang zu Menschen in Not zu gewähren und die Lieferung von humanitären Gütern zu erleichtern.

 

20 Jahre nach der Unterzeichnung des Übereinkommens über das Verbot von Antipersonenminen sind Minen nach wie vor ein ungelöstes Problem.


Genf, 22. November 2017. Die jüngsten Konflikte haben zu einem erneuten Einsatz von Antipersonenminen und in der Folge zu einer deutlichen Zunahme der Opfer geführt, nachdem ihre Zahl seit mehreren Jahren rückläufig war. 20 Jahre nach der Unterzeichnung des Übereinkommens über das Verbot von Antipersonenminen bleibt der Kampf gegen Landminen daher aktueller und dringender denn je.

 

Bangladesch: Situation der geflüchteten Rohingya alarmierend


Genf, 12. Oktober 2017. Nachdem inzwischen 500.000 Rohingya über die Grenze nach Bangladesch geflohen sind, macht Handicap International erneut auf ihre alarmierende Lage aufmerksam. Jeden Tag kommen etwa 2.000 neue Geflüchtete dazu. Sie leben in extremer Armut. Die Nichtregierungsorganisationen vor Ort konnten bisher erst die Hälfte der Menschen in Notunterkünften unterbringen. Handicap International schickt nun ein weiteres Team zur Verstärkung in die Region, das mithelfen wird, die Schutzbedürftigsten mit humanitärer Hilfe zu versorgen.

 

Neuer Bericht von Handicap International: Bombardierung zwingt Menschen aus Syrien zu wiederholter Flucht


Genf, 4. Oktober 2017. Handicap International veröffentlicht am 5. Oktober den Bericht: „Überall folgten uns die Bomben“. Er zeigt, wie der Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten in Syrien die Zivilbevölkerung immer wieder zur Flucht zwingt und wie verheerend und anhaltend die sozialen und ökonomischen Folgen der Bombardierungen sind. Handicap International fordert die Konfliktparteien auf, den Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten zu stoppen. Die Organisation appelliert an die internationale Staatengemeinschaft, diese Praxis auf das Schärfste zu verurteilen und sich mit wirkungsvollen Massnahmen für ein Ende einzusetzen.

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Handicap International verurteilt den Einsatz von Antipersonenminen in Myanmar


Genf, 25. September 2017. Handicap International verurteilt den aktuellen Einsatz von Antipersonenminen durch die Streitkräfte Myanmars an der Grenze zu Bangladesch auf Schärfste. Diese Waffen, die fast ausschliesslich Zivilisten töten und verletzen, sind seit 1997 durch den Ottawa-Vertrag verboten, der von 163 Staaten unterzeichnet wurde. Handicap International fordert die Regierung von Myanmar auf, die Anwendung dieser barbarischen Waffen sofort einzustellen, appelliert an die internationale Gemeinschaft, diesen jüngsten Einsatz deutlich zu verurteilen und auf die birmanischen Behörden Druck auszuüben, den Einsatz dieser Waffe aufzugeben.

 

Broken days: Events zur Feier des 20-jährigen Jubiläums des Broken Chair


Genf, 18. September 2017. Das berühmte Genfer Denkmal Broken Chair feiert dieses Jahr seinen 20. Geburtstag. Es wurde 1997 auf der Place des Nations errichtet, um den Kampf von Handicap International gegen Antipersonenminen zu unterstützen. Auch heute steht es repräsentativ für die weltweiten Opfer von Konflikten. Zur Feier der zwei Jahrzehnte des Kampfes gegen explosive Waffen organisiert Handicap International in Genf die Broken Days vom 18. September bis zum 1. Oktober. Mit im Programm: zwei Ausstellungen auf der Place des Nations und bunte Fahnen von Handicap International auf der Mont-Blanc-Brücke.

 

Neymar Junior sagt “STOP” zur Bombardierung der Zivilbevölkerung und unterstützt damit die Kampagne #StopBombingCivilians von Handicap International


Genf, 16. September 2017. Über die Internetplattform Instagram hat der Fussballprofi Neymar Jr. der Öffentlichkeit und 81 Millionen Followern heute seine Unterstützung für Handicap Internationals aktuelle Kampagne gegen Bombenangriffe auf die Zivilbevölkerung in Krisengebieten mitgeteilt.

 

Sagen Sie „Stop“ zur Bombardierung der Zivilbevölkerung!


Genf, 12. September 2017. Heute startet Handicap International die Online-Kampagne „Stop Bombing Civilians“, die sich gegen Bombenangriffe auf Zivilisten ausspricht, wie sie aktuell in Syrien, im Irak und Jemen an der Tagesordnung sind. Beim Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten sind bis zu 92 Prozent der Opfer Zivilpersonen. Handicap International ruft alle Bürger dazu auf, sich gegen dieses inakzeptable Vorgehen auszusprechen und Druck auf alle Staaten auszuüben, damit sie eine gemeinsame politische Erklärung unterzeichnen, die den Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten untersagt.

 

Streubomben Monitor 2017: Wieder mehr Opfer trotz Erfolgen


Genf, 30. August 2017. Immer mehr Staaten befolgen das internationale Verbot von Streumunition. Dennoch ist die Zahl der Opfer durch den Einsatz dieser menschenverachtenden Waffen, besonders in Syrien, gestiegen. Dies geht aus dem Streubomben Monitor 2017 hervor, der morgen von der von Handicap International mitgegründeten Cluster Munition Coalition (CMC) bei den Vereinten Nationen in Genf veröffentlicht wurde. Zwischen 2015 und 2016 hat sich die Zahl der Opfer mehr als verdoppelt. Fast alle stammen aus der Zivilbevölkerung.

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Silke Pan Tour: Eine sportliche und humanitäre Herausforderung zur Unterstützung von Handicap International


Genf, 24. August 2017. Die querschnittsgelähmte Athletin Silke Pan veranstaltet am kommenden 27. August mit ihrem Verein SPART eine Fahrradtour von Sitten nach Genf. Das Ziel: Zusammen mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Sport eine 160 km lange Strecke mit dem Fahrrad zurückzulegen, um Spendengelder zur Unterstützung der Hilfsorganisation Handicap International und deren Kampf gegen Antipersonenminen zu sammeln. Nach ihrer Ankunft auf dem Place des Nations ab 17 Uhr wird Silke Pan in einem Exoskelett auf ein Podest unter dem Broken Chair steigen, um dem Präsidenten der NGO den Spendencheck zu überreichen.

 

Neymar Jr wird Botschafter für Handicap International


Genf, 15. August 2017. Der brasilianische Fussballer Neymar Jr ist der neue Botschafter der humanitären Hilfsorganisation Handicap International. Aus diesem Anlass veranstaltete die Organisation am Dienstag ein Event am Platz der Nationen in Genf. Mit der Partnerschaft stellt Neymar Jr seine grosse Beliebtheit in den Dienst eines wichtigen Anliegens: dem Schutz der Bedürftigsten auf der ganzen Welt, der Menschen mit Behinderung in armen Ländern und der Opfer von bewaffneten Konflikten und Naturkatastrophen.

Riskante Rückkehr nach Mossul: Gefahr durch Blindgänger Handicap International in Sorge um Zivilbevölkerung


Genf, 11. Juli 2017. Nach der Rückeroberung der irakischen Stadt Mossul verstärkt die Hilfsorganisation Handicap International ihren Einsatz in und um die Stadt, um die Zivilbevölkerung zu versorgen. Verwundete und Traumatisierte benötigen Physiotherapie und psychologische Hilfe. Mit dem Ende der Kämpfe ist die Gefahr nicht gebannt, denn Blindgänger machen die Rückkehr in die Häuser lebensbedrohlich. Deshalb informiert Handicap International die Rückkehrenden über die Gefahr, die in der Stadt in Form von Sprengfallen und explosiven Kriegsresten lauert. 

Rechte von Menschen mit Behinderungen in internationaler Zusammenarbeit gewährleisten


Genf, 6. Juni 2017. Die Schweiz hat das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Jahr 2014 ratifiziert. Dennoch ist ihre Inklusion in Projekten und Programmen der DEZA noch nicht zufriedenstellend - auch wenn der Bundesrat in seinen Antworten auf zwei Interpellationen bekräftigt, wie wichtig die Rechte von Menschen mit Behinderungen sind. Die Schweizer Koalition für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Internationaler Entwicklungszusammenarbeit (SKBIZ), ein Zusammenschluss von CBM, Handicap International und FAIRMED, engagiert sich für eine vollumfängliche Umsetzung des Übereinkommens. 

Der UNO-Sicherheitsrat muss handeln, um die menschengemachte humanitäre Krise im Jemen zu beenden


New York, 25. Mai 2017. Die 22 Unterzeichnerorganisationen ersuchen die Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats, die nötigen Massnahmen zu ergreifen, um im Jemen einen sofortigen Waffenstillstand zu erreichen und die humanitäre Krise zu beenden, und die Bemühungen des Sondergesandten der Vereinten Nationen um eine umfassende politische Lösung des Konflikts zu unterstützen.

Inakzeptable Zunahme der Investitionen in Streubomben


Genf, 23. Mai 2017. Die Nichtregierungsorganisation PAX stellt am 23. Mai die 8. Ausgabe ihres Berichts über Investitionen in die Produktion von Streubomben vor. Laut dem Bericht „Worldwide Investments in Cluster Munitions: A Shared Responsibility“ finanzierten im Zeitraum von 2013 bis 2017 weltweit 166 Finanzinstitute die Herstellung dieser verbotenen Waffen. Handicap International ist besorgt über die Zunahme der Investitionen in die Streubombenproduktion, die im Vergleich zum Vorjahresbericht um 3 Milliarden Dollar auf 31 Milliarden Dollar angestiegen ist. 

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Eine Prothese aus dem 3D-Drucker: Handicap International veröffentlicht ermutigende Forschungsergebnisse


Genf, 10. Mai 2017. Künstliche Gliedmassen aus dem 3D-Drucker könnten Menschen in Entwicklungsländern zu hochwertigen Prothesen verhelfen – selbst in entlegenen Gebieten oder Konfliktzonen. Das haben die ersten klinischen Versuche bestätigt, die Handicap International in Togo, Madagaskar und Syrien abgeschlossen hat. Die vorläufigen Ergebnisse werden auf dem Weltkongress der Internationalen Gesellschaft für Prothetik und Orthetik vorgestellt, der vom 8. bis 11. Mai in Kapstadt, Südafrika stattfindet. 

Internationaler Tag der Aufklärung über Landminen: Die Gefahr ist nicht vorüber


Genf, 3. April 2017. Am 4. April wird jährlich an die Gefahr durch explosive Kriegsreste in vielen Regionen der Welt erinnert. Explosive Waffen töten und verletzen vor allem die Zivilbevölkerung. Ihre Blindgänger bleiben oft noch lange nach dem Krieg als tödliche Gefahr zurück. Als Begründer einer neuen internationalen Kampagne ruft Handicap International dazu auf, dass der Einsatz solcher Waffen umgehend eingestellt und von der internationalen Gemeinschaft mit allen Mitteln verurteilt wird.  

Handicap International räumt explosive Kriegsreste im Irak


Genf, 1. März 2017. Handicap International hat Anfang 2017 mit der Kampfmittelräumung in den irakischen Regierungsbezirken Kirkuk und Diyala begonnen. Drei Teams spüren derzeit explosive Kriegsreste auf und zerstören sie, um die Zivilbevölkerung, die in ihre Heimatorte zurückkehrt, vor Unfällen mit diesen Waffen zu bewahren.

Bombardierung eines von Handicap International unterstützten Krankenhauses


Genf, 14. Februar 2017. Ein von Handicap International unterstütztes Krankenhaus in der Provinz Dar‘a im Süden Syriens wurde am Abend des 13. Februars von einem Luftangriff getroffen. Mehrere Mitarbeitende wurden verletzt und das Gebäude ist teilweise beschädigt.