Wir brauchen dringend Lebensmittel

Nothlife
Bangladesh

Genau wie über 500.000 andere Rohingya, die in den letzten Monaten aus ihrer Heimat geflohen sind, haben Monowara und ihre Familie Zuflucht in einem Camp in Bangladesch gefunden. Die junge Frau ist Mitte Dreißig und hat drei Kinder – und ist derzeit mit ihrem vierten Kind schwanger. Sie hat bisher nur sehr wenig humanitäre Hilfe erhalten. Monowara erzählt uns, was sie am meisten benötigt:

Monowara und ihr Kind blicken traurig in die Kamera

Monowara leidet mit ihren drei Kindern unter dem Mangel in den Flüchtlingscamps | Handicap International

„Wir leben in einem Zelt, das aus Bambus und Plastikplanen besteht. Wir sind am 3. September hier angekommen und haben das Zelt selbst gebaut, mit den Materialien, die wir zur Hand hatten.

Seit wir im Camp sind, sind bei uns Lebensmittel und Trinkwasser sehr knapp, weil die humanitären Organisationen nicht genug verteilen. Ich bin schwanger und brauche medizinische Versorgung, aber ich kann das Krankenhaus nicht erreichen. Unsere oberste Priorität sind im Moment Lebensmittel. Doch wir brauchen auch Kleidung und einen Ort, der für meine Kinder sicherer ist.“

 

Die Bedürfnisse der Geflohenen sind sehr groß. Seit dem 30. August hat Handicap International humanitäre Hilfe für fast 10.000 Geflohene geleistet:

  • Wir haben über 3.000 Leute befragt und ihre Bedürfnisse in direkten Gesprächen ausfindig gemacht
  • HI hat für über 2.000 Menschen psychologische Nothilfe geleistet
  • HI hat bereits über 400 Reha-Behandlungen durchgeführt und 160 Mobilitätshilfen verteilt (z.B. Rollstühle, Krücken)
  • Unsere Teams haben für mehr als 300 Erwachsene und 350 Kinder psychosoziale Unterstützung geleistet.
2 Oktober 2017
Einsatzländer

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Nadia Ben Said
Verantwortliche Medien
(FR/DE/EN)

Tel : +41 22 710 93 36
n.ben-said@hi.org

HELFEN
Sie mit

Lesen sie weiter

 Fünf Jahre Jemen-Konflikt: 80% der Bevölkerung benötigen humanitäre Hilfe - Zivilisten sind die ersten Opfer dieses endlosen Krieges
(c) ISNA Agency / HI
Minen und andere Waffen Nothlife Stop Bombing Civilians

Fünf Jahre Jemen-Konflikt: 80% der Bevölkerung benötigen humanitäre Hilfe - Zivilisten sind die ersten Opfer dieses endlosen Krieges

Handicap International (HI) verurteilt ein Einsatz von Explosivwaffen (vor allem Landminen, die seit 1999 verboten sind) und ruft alle beteiligten Parteien dazu auf, die unangemessenen administrativen Hindernisse für humanitäre Hilfe zu beseitigen.

HI-Teams im Kampf gegen Covid-19
© P. Poussereau / HI
Nothlife

HI-Teams im Kampf gegen Covid-19

Europa ist momentan das Epizentrum der Coronavirus-Pandemie. Doch das Virus breitet sich  auch in Entwicklungs- und Schwellenländern aus und verursacht weltweit Beunruhigung. Die Zahl der betroffenen Menschen nimmt täglich zu. Angesichts dieser beispiellosen und dramatischen Situation ergreift Handicap International (HI) besondere Massnahmen zum Schutz ihrer Teams, zur Aufrechterhaltung ihrer Einsatzfähigkeit und zur weiteren Unterstützung der am stärksten gefährdeten Personen.

1 Million Geflüchtete in Idlib – die schlimmste humanitäre Krise in neun Jahren Syrien-Konflikt: Appell von HI an schweizer Politiker und Bürger
(c) E. Fourt
Nothlife Stop Bombing Civilians

1 Million Geflüchtete in Idlib – die schlimmste humanitäre Krise in neun Jahren Syrien-Konflikt: Appell von HI an schweizer Politiker und Bürger

Fast eine Million Menschen - hauptsächlich Frauen und Kinder – sind vor den Kämpfen und Bombenangriffen in Idlib, Syrien, geflohen. Deshalb fordert Handicap International (HI) alle Staaten auf, sich vollständig in den aktuellen internationalen diplomatischen Prozess einzubringen, der die Zivilbevölkerung in bewohnten Gebieten besser vor Explosivwaffen schützen soll.