Zerstörte Ernten in Mosambik: HI bereitet Verteilung von Lebensmittelrationen vor | Handicap International CH
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Zerstörte Ernten in Mosambik: HI bereitet Verteilung von Lebensmittelrationen vor

Nothlife
Mosambik

In den Regionen Mosambiks, die durch den Wirbelsturm Idai verwüstet wurden, dürfte die Nahrungsmittelknappheit in den nächsten Monaten deutlich ansteigen. HI wird 12'000 Familien mit Lebensmittelhilfe unterstützen.

Das Logistik-Team von HI evaluiert die Transportmöglichkeiten, die besseren Zugang zu den ländlichen Gegenden bieten, 2019

Das Logistik-Team von HI evaluiert die Transportmöglichkeiten, die besseren Zugang zu den ländlichen Gegenden bieten, 2019 | © Fabrice Renoux/HI

1,85 Millionen Menschen betroffen

Der Wirbelsturm Idai wütete in der Nacht vom 14. März 2019. Er hinterliess mindestens 416 Tote, über 1'500 Verletzte und 1,85 Millionen Betroffene, die derzeit von humanitärer Hilfe und Schutzmassnahmen abhängig sind.

Verdorbene Ernten

Der Tropensturm Idai, der am 14. März auf die Küstenregionen Mosambiks traf, hat Überschwemmungen von gigantischem Ausmass verursacht. Zwar sinkt der Hochwasserspiegel langsam, doch sind immer noch etwa 3'000 Quadratkilometer Land überschwemmt und es wurden 500'000 Hektar landwirtschaftlicher Anbauflächen zerstört, als sie kurz vor der Ernte standen. Die Folgen werden unmittelbar zu spüren sein.

Lebensmittelverteilung

HI wird zunächst die bestehenden Lebensmittelvorräte des Welternährungsprogramms an 12'000 Familien verteilen. Diese bestehen aus Reis, Öl und Bohnen. Die Verteilungen werden in den kommenden Wochen den Betroffenen helfen, sich unter diesen schwierigen Umständen wieder ein Leben aufzubauen. Das Welternährungsprogramm schätzt die Kosten der Notversorgung mit Lebensmitteln für die Opfer auf 150 Millionen Dollar in den kommenden drei Monaten. 

Überschwemmungen und Krankheitsrisiko

„Das Risiko von ansteckenden Krankheiten nimmt drastisch zu: aufgrund des stehenden Wassers und der Überbelegung der Sammelunterkünfte, in denen derzeit über 110'000 obdachlose Menschen leben. Das Risiko einer Malaria- und Choleraepidemie ist sehr besorgniserregend.“

Fanny Mraz, Einsatzleiterin der Nothilfe von HI

Um die Gefahr der Verbreitung von Krankheiten einzudämmen, plant HI, 8'000 Familien mit Hygienesets auszustatten, die grundlegende Produkte wie Seife und Spülmittel enthalten.

 

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