Erneutes Erdbeben in Ecuador – unsere Teams sind in Alarmbereitschaft

Nothlife

Ein Erdbeben der Stärke 6,8 traf erneut die Küstenregion von Manabí und Esmeraldas, die bereits am 16. April 2016 von einem Erdbeben erschüttert wurde. Dabei waren mehr als 700 Menschen getötet und über 6.000 verletzt worden. Ausserdem hatte es so viele Häuser zerstört, dass 30.000 Menschen eine Notunterkunft benötigten.

Notunterbrachte Familien auf den Flughafenpisten von Portoviejo

Notunterbrachte Familien auf den Flughafenpisten von Portoviejo | © Handicap International

Die Teams von Handicap International, die in Ecuador und den angrenzenden Ländern vor Ort sind, stehen bereit, um Seite an Seite mit den Behörden ihren Einsatz zu starten und die betroffene Bevölkerung zu unterstützen. Mehr als 700.000 Menschen leben weniger als 100 Kilometer vom Epizentrum des erneuten Erdbebens entfernt.

„Auf das Erdbeben vom 16. April folgten bisher noch weitere 700 Nachbeben mit unterschiedlicher Intensität“, erklärt Dominique Delvigne, Leiter der Programme von Handicap International in Südamerika. „Dieses neue Erdbeben wird sicher auch Auswirkungen auf den physischen und moralischen Zustand der Einwohner in den betroffenen Gebieten haben.“

Equateur, séisme 2016

Zerstörung von Gebäuden die vom Erdbeben in Portoviejo beschädigt wurden.

19 Mai 2016
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