Aleppo – Leben mit den Bomben

Nothlife Stop Bombing Civilians
Syrien

Die Stadt Aleppo im Norden Syriens ist seit einer Woche Schauplatz von Bombardierung und unaufhörlichen Beschusses, der bereits hunderte Zivilisten tötete oder verletzte.

Nein zu den massiven Bombardierungen der Zivilbevörlkerung

Nein zu den massiven Bombardierungen der Zivilbevörlkerung | (c) Handicap International

Wir sind entsetzt, welche Grausamkeiten die zivile Bevölkerung erleiden muss, und verurteilen die Verwendung von explosiven Waffen in besiedelten Gebieten stark. Doch leider ist das noch immer gängige Praxis in heutigen Konflikten, wie beispielsweise in Syrien, Jemen, Afghanistan, Ukraine uvm.  Die Opfer sind zu 90% Zivilisten. Es ist höchste Zeit, dass die internationale Gemeinschaft handelt, um diese Barbarei zu beenden. Die undifferenzierten oder gar vorsätzlichen Angriffe sind schwere Verletzungen des internationalen Rechts.

Die Verwendung von explosiven Waffen in dicht besiedelten Gebieten verursacht Leid und schwere Verletzungen (Verbrennungen, offene Wunden, Knochenbrüche, etc.). Sie sind die Ursache für Behinderungen und psychische Traumata. Menschen müssen fliehen und es wird wichtige Infrastruktur zerstört, wie Häuser, Krankenhäuser oder Schulen.

Bei einem Angriff explodiert ein gewisser Prozentsatz der Bomben nicht. Diese Überreste bleiben noch Jahre nach dem Krieg eine ständige Bedrohung für die Bevölkerung und machen die Rückkehr für die Menschen in ihre Nachbarschaft nach den Kämpfen extrem gefährlich.

Ewipa

Einsatzländer

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Nadia Ben Said
Verantwortliche Medien
(FR/DE/EN)

Tel : +41 22 710 93 36
n.ben-said@hi.org

HELFEN
Sie mit

Lesen sie weiter

Erster Jahrestag der Befreiung von Mossul: eine von Landminen und Bomben geplagte Stadt
© Fanny Mraz / HI
Nothlife

Erster Jahrestag der Befreiung von Mossul: eine von Landminen und Bomben geplagte Stadt

1.500 Blindgänger im Krankenhaus Al-Shifa in Mossul entdeckt, eine von Landminen und Bomben geplagte Stadt. Acht Millionen Tonnen explosiver Kriegsreste [1] bedrohen auch ein Jahr nach der Befreiung die Stadt Mossul. Während Tausende von Verletzten versuchen, medizinische Versorgung zu bekommen und mehr als 300.000 [2] Binnenvertriebene in Flüchtlingslagern ausharren und auf ihre Rückkehr warten, gleicht die Stadt einer Zeitbombe.

Starkregen in Bangladesch: mehr als 9.000 Rohingya-Flüchtlinge betroffen
© HI
Nothlife Rehabilitation

Starkregen in Bangladesch: mehr als 9.000 Rohingya-Flüchtlinge betroffen

Über 9.000 Rohingya leiden seit Juni unter den Folgen von Überschwemmungen und Erdrutschen in Bangladesch. Die Teams von HI unterstützen die Bevölkerung weiterhin vor Ort.

Fast 300.000 syrische Flüchtlinge sitzen an den Grenzen fest: Zugang zu humanitärer Hilfe ist dringend erforderlich
© Philippe Poulpiquet / HI
Nothlife Stop Bombing Civilians

Fast 300.000 syrische Flüchtlinge sitzen an den Grenzen fest: Zugang zu humanitärer Hilfe ist dringend erforderlich

In den letzten Tagen hat sich die Anzahl der Syrerinnen und Syrer, die aus dem Süden des Landes vor dem Konflikt geflohen sind, von 60.000 auf 272.000 Menschen mehr als vervierfacht. Die humanitäre Hilfe an den Grenzen reicht nicht aus, um alle vertriebenen Familien zu versorgen.